Entscheidend is´ auf´m Platz

Die am Samstag im Generalanzeiger veröffentlichte Dimap-Umfrage zur OB-Wahl in Bonn erfordert eine differenzierte Betrachtung.“Mit dem prognostizierten Wahlergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden, allerdings wissen wir von der Kommunalwahl 2014, wie weit Umfragewerte und tatsächliches Wahlergebnis auseinander liegen können. Das damals prognostizierte Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD endete für beide Parteien schließlich mit deutlichen Verlusten und einem Rekordergebnis für die Bonner GRÜNEN“, so Alexandra Geese, Sprecherin des Kreisverbandes.Es stellt sich auch die Frage nach der Aussagefähigkeit einer Umfrage, bei der 40%  der Befragten noch nicht wissen, wen sie wählen werden und  weitere 12% keinen Kandidaten kennen. „Für uns sind die thematischen Aussagen der Umfrage wichtiger“, ergänzt ihr Co-Sprecher Harald Klinke. „Und da zeigt sich, dass Tom Schmidt, der als einziger der Kandidaten bereits auf seinen Wahlplakaten inhaltlich Stellung bezogen hat, mit seinen Schwerpunktthemen die Anliegen der Bonnerinnen und Bonner genau getroffen hat, angefangen vom Wohnungsbau über die Integration von Flüchtlingen bis zur Schuldentilgung.“Die unter 505 Personen durchgeführte Umfrage wirft u.a. die Frage auf, warum sich zwar 48% der Befragten gegen eine Shoppingmall im Viktoriakarree aussprechen, aber trotzdem 38% die Kandidaten der Parteien wählen wollen, die genau dieses Einkaufszentrum befürworten. Von den drei aussichtsreichsten OB-Kandidaten hat sich nur Tom Schmidt klar gegen diese Pläne gestellt.Das Ergebnis der Umfrage legt zudem nahe, dass die Bedeutung der wieder eingeführten Stichwahl bei einigen Wählerinnen und Wählern noch nicht ganz verinnerlicht ist. „Wenn potenzielle GRÜNEN-Wähler aussagen, dass sie ihre Stimme einem Kandidaten der SPD oder der CDU geben möchten, dann verharren sie in der Tradition früherer OB-Wahlen. Sie glauben an die Notwendigkeit, eine taktische Entscheidung treffen zu müssen“, so das Sprecherteam der Bonner GRÜNEN. „Da am 13.09. wohl keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen gewinnen wird, ist dies bei der anstehenden Wahl aber nicht nötig. An diesem Tag entscheidet sich lediglich, welche zwei Kandidaten in die Stichwahl kommen. Daher kann am 13.09. jede Wählerin und jeder Wähler ganz nach ihrer bzw. seiner politischen Überzeugung wählen. Keine Stimme ist verschenkt“, sagt Harald Klinke,  „da der Oberbürgermeister erst in der darauffolgenden Stichwahl endgültig gewählt wird “. Das Feedback, das wir bisher im Wahlkampf von den Bonner Bürgerinnen und Bürgern erhalten haben, zeigt ein deutlich positiveres Bild als das von Dimap prognostizierte Ergebnis. Deshalb gehen wir weiterhin engagiert in die letzten Wahlkampfwochen und bauen darauf, dass die Bonner Wählerinnen und Wähler Tom Schmidt – als einziger der Kandidaten mit 25jähriger Erfahrung in der Bonner Kommunalpolitik – ihr Vertrauen und ihre Stimme schenken, um die Herausforderungen unserer Stadt gemeinsam zu lösen.

 

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