Entwicklung Bornheimer Straße: Zentrenkonzept nicht wie einen Schweizer Käse durchlöchern

„Wenn das Zentrenkonzept seine Wirkung entfalten soll, dürfen wir es nicht durchlöchern wie einen Schweizer Käse“, sagte der Vorsitzende des Planungsausschusses, Rolf Beu. „Wenn jetzt großflächiger Einzelhandel in der Bornheimer Straße 146 zugelassen würde, ginge dies eindeutig zu Lasten der Entwicklung der Bonner Innenstadt. Die Lage an der Bornheimer Straße ist eindeutig nicht integriert und daher zentrenschädlich – alles andere ist verbale Augenwischerei! Außerdem wäre bei einer Genehmigung die Ansiedlung weiterer großflächiger Einzelhandelsbetriebe im gesamten Bereich bis zum Potsdamer Platz nicht mehr verhinderbar.“

 

Die GRÜNEN unterstützen aber den Grundstückseigentümer bei seiner Zielsetzung, das Gelände weiterzuentwickeln.“Der Bereich ist zur Zeit eindeutig untergenutzt, die bisherige Festlegung des Bebauungsplanes lassen die notwendige Flexibilität nicht zu“, meinte Beu. „Wir halten eine Nutzung mit Wohnungen, Arztpraxen und Büros durchaus für sinnvoll und wären durchaus bereit, den geltenden Bebauungsplan entsprechend zu ändern.“

 

Sinnvoll wäre aus Sicht der GRÜNEN auch die dortige Ansiedlung eines Lebensmittelanbieters.“Allerdings müsste er von der Dimension her eindeutig auf die Nahversorgung für die Nordstadt ausgerichtet sein, “ sagte Beu.

 

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