Erster Termin des Runden Tischs Holtorfer Bach am 16. Januar 2014

 Nachdem schon ein halbes Jahr seit der Bürgerversammlung in Holzlar zur notwendigen Renaturierung des Holtorfer Baches und der beabsichtigten Trockenlegung des Holzlarer Sees vergangen ist, freut sich die Beueler GRÜNE Fraktion darüber, dass nun wieder Bewegung in das Verfahren kommt. Dazu Fraktionssprecherin Doro Schmitz: „Der Runde Tisch wird nun am 16.01.2014 zum ersten Mal im Beueler Rathaus zusammenkommen. Erfreulicherweise hat das Tiefbauamt inzwischen das mehrfach angeforderte Gewässergutachten zur Verfügung gestellt. Das war dringend notwendig, weil hierin eine wichtige Informationsbasis für die Suche nach der besten Lösungsvariante für die Renaturierung des Baches und die Zukunft des Holzlarer Sees liegt.“ Die GRÜNEN waren und sind vor allem am prozessbegleitenden Charakter des regelmäßig tagenden Runden Tisches interessiert. Anders als bei vielen anderen Veranstaltungen soll es hier nicht nur um die Vorstellung von Verwaltungsvorschlägen gehen, sondern auch um die Aufnahme von Impulsen und Anregungen der Teilnehmer des Runden Tisches.„Deshalb haben wir als GRÜNE auch versucht, die Zahl der teilnehmenden Parteienvertreter, Verwaltungsexperten und Vertreter der lokal verorteten Bürgervereine zugunsten der Bürgerinnen und Bürger zu begrenzen. Diese haben die Möglichkeit, über die Mitglieder des Runden Tisches ihre Anregungen einzubringen. Wir würden uns freuen, wenn die Anwohnerinnen und Anwohner den Runden Tisch als Einladung sowohl zur kritischen als auch zur lösungsorientierten Diskussion der vielen Detailfragen rund um die bevorstehende Renaturierung verstünden“, so Krischan Ostenrath (GRÜNE), Mitglied im Umweltausschuss.  „Die Verwaltung hat uns neben dem Gewässergutachten auch eine Amphibien-Kartierung zur Verfügung gestellt. Nun warten wir noch auf nähere Informationen zum Zustand des dort vorhandenen  Kanals“, führt Doro Schmitz aus.Krischan Ostenrath ergänzt: „Wenn der Runde Tisch Holtorfer Bach seinem Anspruch auf kritische Begleitung des Planungsprozesses gerecht werden soll, dann sind alle auch weiterhin auf größtmögliche Transparenz angewiesen.

 

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