Fahrradklimatest: Stadtverwaltung muss auf Umfrageergebnisse reagieren – Jährliche Umfrage muss fortgeführt werden

 Zu den aktuell von der Stadt Bonn veröffentlichten Ergebnissen des Fahrradklimatests 2013 teilt der verkehrspolitische Sprecher der GRÜNEN Stadtratsfraktion, Rolf Beu, mit: 

 

„Besonders freut mich, dass die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit diesmal 934 im Vergleich zur ersten Umfrage im Jahr 2012 nahezu verdoppelt werden konnte. Dies war im Vorjahr eine unserer Forderungen gewesen, um die Umfrageergebnisse auf eine deutlich breitere Basis zu stellen. Wichtig ist nun, dass die Stadtverwaltung die Ergebnisse ernst nimmt und entsprechend darauf reagiert. Denn mit der Einführung dieses jährlichen Fahrradklimatests war unser Ziel, die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu erfahren und Mängel bzw. Schwachstellen im Radverkehr zu ermitteln, um auf diese dann reagieren zu können. Nur so ist eine kontinuierliche und vor allem bürgernahe Optimierung des Radverkehrs möglich. Natürlich erhoffen wir uns durch diese Umfragen auch, dass sich unsere Beschlüsse und Maßnahmen zur Radverkehrsförderung darin langfristig auch positiv wiederspiegeln. Doch da dies oftmals vor allem mit der persönlichen Wahrnehmung der einzelnen Menschen zu tun hat, wird dies sicher ein langer Prozess sein, so dass sich nicht jede Maßnahme sofort umgehend noch im gleichen Jahr im Umfrageergebnis auswirken wird. Von daher ist die Verbesserung der Gesamtnote von 3,88 im Jahr 2012 auf 3,81 im Jahr 2013 zwar erfreulich, aber absolut noch kein Grund, sich auszuruhen oder die Radverkehrsförderung, wie von anderen Fraktionen gefordert, zu „überdenken“. Denn der Radverkehr ist im Vergleich zum PKW die ideale Alternative, um das Klima zu schonen, dem Verkehrschaos zu entfliehen und den Verkehrslärm zu minimieren. An dieser Förderung darf unserer Meinung nach nicht gespart werden.“

 

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