Festspielhaus: Endlich wird über Alternativen nachgedacht – Bürgerbefragung kann einen Bürgerentscheid nicht ersetzen

Die Bonner GRÜNEN haben es begrüßt, dass Oberbürgermeister Nimptsch mit den Vertretern der DAXe nun auch über Alternativen zu den bisherigen Planungen zum Festspielhaus auf dem Gelände der Beethovenhalle diskutieren  will. Eine deutliche Absage erteilten sie Überlegungen, mittels einer Bürgerbefragung einen Bürgerentscheid zum Festspielhaus zu unterlaufen.

 

„Wir sehen es als einen Schritt nach vorne an, dass der Oberbürgermeister jetzt mit den DAXen über Alternativen zu den bisherigen Planungen zum Festspielhaus auf dem Gelände der Beethovenhalle diskutieren will“, sagte die kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN, Gisela Mengelberg. „Nach den Zahlen, die Stadtdirektor Kregel im Projektbeirat als Belastungen für den Etat der Stadt auf den Tisch gelegt hat, ist dies aus unserer Sicht die zwingende Konsequenz.“Die GRÜNEN zeigten sich zuversichtlich, dass hier konstruktive Lösungen erreichbar seien, wenn man an dem gemeinsamen Ziel des Ausbaus der Beethovenstadt Bonn festhalte.

 

Eine klare Absage erteilten die GRÜNEN Überlegungen, einen Bürgerentscheid zum Festspielhaus mittels einer Bürgerbefragung zu unterlaufen.„Sollten wir tatsächlich noch zu einem Konzept kommen, das den Neubau und Betrieb eines Festspielhauses so organisiert, dass der Kämmerer die dazu notwendige städtische Unterstützung in der derzeitigen Haushaltssituation für finanzierbar hält, halten wir einen Bürgerentscheid nach wie vor für alternativlos,“ sagte Frau Mengelberg.

 

„Ein Jahrhundertprojekt braucht aus unserer Sicht die breite Rückendeckung der Bürgerinnen und Bürger. Dafür ist der Bürgerentscheid das Instrument, das die Gemeindeordnung des Landes NRW vorsieht. Dieses Entscheidungsrecht sollte der Bürgerschaft nicht vorenthalten werden. Einen „kulturpolitischen GAU“ oder negative „internationale Schlagzeilen“ befürchten wir dabei nicht.“

 

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