Festspielhaus: Fakten auf den Tisch!

?Die Oberbürgermeisterin will dem Vernehmen nach eine Grundsatzentscheidung des Rates noch vor der Sommerpause;? sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Monika Heinzel. ?Das kann man nur machen, wenn die Fakten jetzt auf den Tisch gelegt werden.?

 

Die GRÜNEN wollen zunächst wissen, welche belastbaren (!) Zusagen für Bau und Betrieb des Festspielhauses tatsächlich vorliegen und an welche Bedingungen dieses Zusagen geknüpft sind.

 

?Die schönsten Visionen verblassen eben ziemlich schnell, wenn der Alltag einen einholt?, sagte Frau Heinzel. ?Ich bin wirklich gespannt, wie die notwenige Subventionierung des Hauses, die sicher bei 5 Millionen jährlich angesetzt werden muss, sichergestellt werden soll.?

 

Ihr Kollege Tom Schmidt will wissen, wie sich der Bau des Festspielhauses mit der notwendigen Sanierung der Oper und der zukünftigen Sanierung und dem Betrieb de Beethovenhalle verträgt.

 

?Man gewinnt den Eindruck, als fänden die Planungen in zwei Parallelwelten statt: Beim Festspielhaus scheint es auf ein paar Millionen mehr oder weniger nicht anzukommen, bei Oper und Beethovenhalle sollen wir uns dagegen über Jahre irgendwie durchlavieren, dabei fehlt es an allen Ecken und Kanten?, meinte Schmidt. ?Es zeigt sich wie schon so häufig das Fehlen eines städtischen Hallenkonzeptes, dass die Politik zwar gleich mehrfach beschlossen hat, aber die Verwaltung nach wie vor verweigert.?

 

Nach Auffassung der GRÜNEN darf die Abstimmung bei Plänen solcher Größenordnung auch nicht an den Stadtgrenzen enden.

 

?Es wäre schon interessant zu erfahren, wie das Verhältnis zur Kölner Philharmonie gesehen wird?, meinte Schmidt. ?Die Aussage von Frau Dieckmann, ?Beethoven sei schließlich aus Bonner und nicht aus Köln-Süd? ist mir da ein bisschen schlicht.?

 

Die Schwierigkeiten die sich fast flächendeckend bei Betrieb und Etablierung großer Konzerthäuser überregional abzeichneten dürften, so die GRÜNEN, nicht einfach ignoriert werden.

 

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