Flüchtlinge: Mietvertrag Paulusheim ist ein richtiger Schritt für ein dezentrales Unterbringungskonzept

Die Bonner Grünen haben den Beschlussvorschlag der Verwaltung zur Anmietung des Paulusheimes zur Unterbringung von Flüchtlingen begrüßt.„Das ist ein guter Schritt, um unser Ziel umzusetzen, die Unterbringung der Flüchtlinge in  Bonn dezentral zu organisieren“, sagte der Vorsitzende des Planungsausschusses, Rolf Beu.Er erinnerte daran, dass die Verwaltung zunächst darauf beharrt hatte, lediglich zwei Bürokomplexe zur Flüchtlingsunterbringung  anzumieten.„Unser Vorschlag, auch über das Paulusheim zu verhandeln, wurde anfangs als unrealistisch zurückgewiesen“, sagte Beu. „Jetzt zahlt sich unsere Beharrlichkeit aus.“Vorausgegangen war dem Verwaltungsvorschlag ein Beschluss des Planungsausschusses am 18. Februar. Dort  wurde entschieden, für den Bereich Paulusheim einen Bebauungsplan aufzustellen. Dabei sollen folgende Rahmenbedingungen berücksichtig werden: zum einen die Festschreibung von Flächen für Seniorenwohnen und soziale Einrichtungen und  Flächen für die Schaffung von Wohnraum, zum anderen den Erhalt der historischen Grünflächen und die Sicherung des  des denkmalgeschützten Schumann Hauses.Die Grünen erwarten nun weitere Schritte zur Lösung der Flüchtlingsunterbringung, insbesondere in Zusammenarbeit mit der Vebowag , die angeboten hatten, Wohnungen aus ihrem Bestand zur Verfügung zu stellen.Wichtig ist den GRÜNEN auch die zügige Vorlage, eines Sozialkonzeptes.„Die Flüchtlinge brauchen neben vernünftigen Wohnungen auch soziale Begleitung, sowie Angebote im Kita- und Schulbereich  dazu erwarten wir jetzt dringlich eine Vorlage der Verwaltung“, sagte Fraktionssprecherin Doro Paß-Weingartz. „Dabei sollen insbesondere auch die Angebote der Kirchen, in diesem Bereich Hilfestellung zu leisten,  angemessen gewürdigt und berücksichtigt werden.“

 

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