Fragen zum Radverkehr in der Stadt Bonn

Die schwarz-grüne Koalition hat für den Planungsausschuss am 02.05.2012 der Stadtverwaltung einige Fragen zum Thema Radverkehr gestellt.

 

So wird um die Beantwortung der Frage gebeten, ob für die Beauftragung von Planungsarbeiten im Rahmen der Radschnellwege ein Förderantrag beim Land NRW gestellt wurde. Wilfried Reischl (CDU): „Wir befürchten, dass hier unter Umständen mögliche Förderzuschüsse, die z.B. die Metropolregion Ruhr für den Radschnellweg in Höhe von 33% der Kosten bezuschusst bekommen hat, der Bundesstadt Bonn entgangen sind. Vielleicht besteht zukünftig die Möglichkeit die Förderzuschüsse vom Land und vom Bund noch besser zu nutzen.“

 

Außerdem möchte die schwarz-grüne Koalition wissen, ob die Bundesstadt Bonn mit der Anschaffung von mobilen Fahrradabstellanlagen die veranstaltungsbedingten Engpässe an Fahrradabstellanlagen begegnen kann. So beschweren sich jedes Jahr BürgerInnen über die abgebauten und fehlenden Fahrradabstellanlagen beim Weihnachtsmarkt oder anderen Veranstaltungen in der Innenstadt.

 

Rolf Beu (GRÜNE): „Uns schwebt vor, dass solche mobilen Fahrradabstellanlagen, wie sie z.B. von der AGFS (Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte) empfohlen werden, bei verschiedensten Veranstaltungen, wie Weihnachtsmarkt, Pützchens Markt, Flohmarkt in der Rheinaue, GODEMA etc. genutzt werden könnten. Andreas Falkowski (GRÜNE): „Da die Stadtverwaltung regelmäßig an den Treffen der AGFS teilnimmt, wäre es schön gewesen, wenn ein solcher Vorschlag rechtzeitig zum Deutschlandfest 2011 als es massive Engpässe bei Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt gab von Seiten der Stadtverwaltung gekommen wäre.“

 

Wilfried Reischl (CDU): „Nun wollen wir einfach mal von der Stadtverwaltung erfahren, ob dies eine Möglichkeit darstellt, ob dies grundsätzlich praktikabel ist, und ob sich eine solche Anschaffung lohnt.“

 

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