Frauen verdienen einen gerechten Lohn

Anlässlich des Equal-Pay-Days erklärt die Bonner Abgeordnete Katja Dörner:„Frauen verdienen in Deutschland noch immer 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Bundesrepublik leistet sich eine skandalöse Lohn-Ungerechtigkeit, die von der Bundesregierung schulterzuckend gebilligt wird. Die neue Bundesfamilienministerin steht genau so konzeptlos da wie viele ihrer schwarzen VorgängerInnen. Dabei wurde schon in den römischen Verträgen zur europäischen Einigung vor mehr als 50 Jahren die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern festgeschrieben. Eine starke, gesetzliche Unterstützung der Frauen ist daher zwingend notwendig. Es muss einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 7,50 Euro geben und ein Gleichstellungsgesetz, das auch die Privatwirtschaft zu mehr Gerechtigkeit zwingt. Die Deutsche Telekom geht mit ihrer Frauenquote einen ersten Schritt in diese Richtung. Denn Frauen müssen nicht nur in höhere Gehaltsklassen vorrücken, sondern auch in Aufsichtsräten, Vorständen und Führungspositionen gleichberechtigt vertreten sein. Wir wollen Mädchen und Jungen eine Berufsperspektive in zukunftsfähigen Berufen jenseits der klassischen Rollenmodelle eröffnen und dafür sorgen, dass auch in Branchen, in denen hauptsächlich Frauen arbeiten, fair und den tatsächlichen Anforderungen entsprechend bezahlt wird. Erst wenn der  Equal-Pay-Day auf den 31. Dezember fällt, ist das Ziel erreicht. Bis dahin werden wir immer wieder auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam machen – denn Frauen sind uns 100 Prozent wert.“

 

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