Frist für Beteiligung zum Lärmaktionsplan läuft bald ab

 Ziemlich unbemerkt ist bereits die Hälfte der Zeit verstrichen, in der Bürgerinnen und Bürger sich zum Lärmaktionsplan der Stadt Bonn äußern können (10. Mai – 09. Juni). „Es ist bedauerlich, dass beim Umweltamt bisher nur etwa 50 Meldungen und Vorschläge eingingen“, meinen Dr. Detmar Jobst, Ratsherr der GRÜNEN Ratsfraktion im Umweltausschuss, und Wolfgang Maiwaldt, umweltpolitischer Sprecher der CDU: „Der Lärmaktionsplan der EU ist eine nicht wiederkehrende Möglichkeit, auf  den Lärm durch Autos, Bahnen und Produktionsstätten Einfluss zu nehmen – und zwar als Bürger und als Kommune! Flug- und Nachbarschaftslärm erfasst die Gesetzesvorschrift zwar nicht. Aber auch ohne diese zusätzlichen Lärmquellen leben etwa 18.000 Menschen in Bonn an so lauten Verkehrsadern, dass gesundheitsschädliche Schwellenwerte überschritten werden. Hier ist Hilfe am dringendsten“. Der städtische Lärmaktionsplan ist der letzte Verfahrenschritt der europäischen Umgebungslärmrichtline. Sie soll langfristig alle lärmbelasteten Menschen schützen, indem allgegenwärtige Lärmquellen analysiert und langfristig beruhigt werden. Das ist deutlich besser möglich, wenn Menschen vor Ort gezielte Hinweise auf Störungen und ihre Lösungsvorschläge mitteilen. Noch bis zum 23. Juni können Bürger und Bürgerinnen ihre Beschwerden, Anregungen und Lösungsvorschläge einreichen (s. www.Bonn.de,  => Umwelt und Gesundheit – Topthemen).

 

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