Gefahr im Verzug am EMA nicht hinnehmbar

Als einen Skandal bezeichneten die Schulausschussvorsitzende und grüne Fraktions­sprecherin Dorothee Pass-Weingartz und der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Berg, die Nachricht des Leiters des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums („EMA“), dass schon seit Sommer die Gas- und Stromanlagen in den naturwissenschaftlichen Räumen dieser Schule nicht mehr betriebssicher seien.

 

„Wir haben in den Haushaltsverhandlungen für 2010 lange und intensiv um die Sa­nierung von Schulen gerungen. Niemand hat uns allerdings gesagt, dass z.B. diese Anlage nicht mehr als betriebssicher gilt. So etwas kann überhaupt nicht hingenom­men werden – egal ob Nothaushalt oder nicht. Wir können in dieser Stadt nicht an der Sicherheit für Kinder und Jugendliche sparen und auch nicht hinnehmen, dass angesichts dieses desolaten Zustandes Unterrichtsangebote eingeschränkt werden müssen.

 

Das System der ‚Einsparungen’ kann nicht sein, alles einfach liegen zu lassen und Millionen und Abermillionen wegen maroder Heizungsanlagen einfach in die Luft zu pusten. Nachhaltige und wirkungsorientierte Haushaltssanierung sieht anders aus.“

 

Mit einem Dringlichkeitsantrag wird die schwarz-grüne Koalition das Thema in die Ratssitzung bringen und von der Verwaltung Aufklärung einfordern.

 

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