Gegen die Verlärmung ohne Scheuklappen vorgehen!

?Der Vorschlag greift zu kurz?, sagte der GRÜNE Gesundheitspolitiker Detmar Jobst. ?Lorth hat offenbar bis heute nicht mitbekommen, das die Anwohner in Bonn-Beuel seit Jahren unter der vielfachen Anzahl nächtlicher Güterzüge  leiden wie die Bürger in Bonn. Deshalb scheint es ihm auch billig,  seine gute Idee nur für die Bonner Seite zu reklamieren. Es dürfte ihm klar sein, dass Geschwindigkeit auch mit Warendurchsatz zu tun hat. Die Chancen, dieses mit der Deutschen Bahn zu verhandeln, stehen natürlich besser, wenn die DB die linksseitige Verlangsamung rechtsrheinisch kompensieren kann.?Die GRÜNEN verwiesen darauf,  dass nicht die Eisenbahnen das Haupt-Lärmproblem in Bonn oder Beuel sind. ?Es sind die Strassen und darunter vor allem die Autobahnen und die stark befahrenen Bundesstrassen, z.B. B 9 und B 56?, so Jobst. ?Dies ist eindrucksvoll und farbig auf den aktuellen gesamtstädtischen Lärm-Messkarten des städtischen Umweltamtes zu sehen (www.Bonn.de): Rot und violett herrschen dort Tag und Nacht in breiten Schneisen vor, was einen Schallpegel von 70 ?80 dB bedeutet!?Hinzu kämen der Fluglärm und die zunehmende Belastung aus ungedämmten Garten- und Werkzeugmaschinen. Ruhige Zonen wiesen diese Pläne kaum noch auf! ?Davon können viele  Bonner BürgerInnen, die davon bis in ihre Träume verfolgt werden, ein Lied singen.?Gefragt seien gesamtstädtische Lösungen. Detmar Jobst: ?Jetzt, da Bürgerprotest so viel Aufmerksamkeit gefunden hat, scheint ein guter Zeitpunkt, die Probleme in Gänze und nicht partikular anzugehen.?

 

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