GRÜNE Bonn wählen neuen Vorstand

Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Kreisverband Bonn von Bündnis 90/Die Grünen auf seiner Jahreshauptversammlung am 13. Dezember 2011 einen neuen Kreisvorstand gewählt und eine klare Position zum Thema Festspielhaus bezogen.Eine durchwegs positive Bilanz für das Jahr 2011 konnte der scheidende Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Bonn bei der Präsentation des Rechenschaftsberichtes ziehen. So konnte auch 2011 ein anhaltend starker Mitgliederzuwachs im inzwischen viertgrößten Kreisverband in NRW (504 Mitglieder 11/2011) verzeichnet werden. Eine Vielzahl thematischer Arbeitskreise, öffentlicher Veranstaltungen zu aktuellen Themen und die intensivierte Betreuung neuer Mitglieder schufen neue Möglichkeiten, sich in die Arbeit an Grünen Themen vor Ort einzubringen. Auf der neugestalteten Homepage (www.gruene-bonn.de) ist die vielfältige Arbeit der Grünen in Bonn auch in Zukunft nachzuvollziehen. Die Entlastung des Kreisvorstandes durch die anwesenden Mitglieder fiel entsprechend positiv aus.Vor den Wahlen des neuen Vorstandes wurde zunächst die aus dem Amt scheidende, langjährige KV-Sprecherin Anna Caelers mit lang anhaltendem Applaus für ihr erfolgreiches Wirken im Bonner Kreisverband bedacht. Katja Dörner (MdB) würdigte die hervorragende Arbeit, die  Anna während ihrer fünfjährigen Amtszeit gemacht habe.Mit hervorragenden Ergebnissen wurden anschließend Julia Mayer und Martin Heyer zum neuen SprecherInnenteam des Kreisverbandes (wieder)gewählt. Als Schatzmeister wurde Stefan Freitag im Amt bestätigt, als BeisitzerInnen werden Ute Frankenne, Alexandra Geese, Katharina Schweer, Jörg Magerkurth und Jürgen Tischmacher die Arbeit im Kreisvorstand gestalten.Durch die Verabschiedung eines vom Kreisvorstand eingebrachten Antrages verdeutlichte der Kreisverband seine Haltung zum Thema Festspielhaus. Die Mitglieder schlossen sich mit deutlicher Mehrheit den im Antrag formulierten Bedingungen hinsichtlich der Finanzierung der Bau- und Betriebskosten eines möglichen Neubaus sowie der Forderung nach einem künstlerischen Konzept zur Einbindung eines Festspielhauses in das kulturelle Gesamtkonzept der Stadt Bonn an.Würden diese Bedingungen nicht bis zum 30.06.2012 erfüllt, könne die fristgerechte Bereitstellung eines geeigneten Konzertsaals nur noch durch eine Sanierung der Beethovenhalle realisiert werden. Die Ausdehnung der Diskussion über einen möglichen Neubau über diesen Zeitpunkt hinaus verbiete indes die Verantwortung für die Beethovenstadt Bonn.

 

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