Grüne bringen umfassende Initiative für mehr integrative Betreuungsplätze ein

Der stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschuss, Florian Beger:

 

„Ziel ist es, den skandalösen Zustand zu beenden, dass es für behinderte Kinder in Bonn nur unzureichend Betreuungsplätze, besonders im integrativen Bereich, in gemeinsamer Betreuung mit nichtbehinderten Kindern, gibt.“

 

Die Grünen hoffen auf Zustimmung der anderen Fraktionen zum umfangreichen Antrag, der unter anderem vorsieht, jährlich fünf Betreuungsplätze für behinderte Kinder unter drei Jahren zu schaffen, bislang gibt es für diese Gruppe in Bonn genau einen Betreuungsplatz.

 

Außerdem werden die bereits erfolgenden Bemühungen der Verwaltung begrüßt, mehr Integration von behinderten Kindern im Vorschulalter zu erreichen. Die Bedarfserhebungsinstrumente sollen in diesem Zusammenhang kritisch überprüft und die Mängel mittelfristig behoben werden. Die Grünen schlagen als Ziel vor, eine Parität des Bedarfsdeckungsgrades zu erreichen, es soll erreicht werden, für jedes behinderte Kind im Vorschulalter einen Betreuungsplatz, möglichst in integrativen Einrichtungen, zu schaffen.

 

Darüber hinaus soll sich der Jugendhilfeausschuss mit der Qualifikation der Mitarbeiter in den Einrichtungen befassen. Das von den Fachkräften erarbeitete Fortbildungscurriculum soll umgesetzt werden. Mit weiteren Initiativen werden die Grünen in diesem Jahr noch die Situation von Schulkindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung thematisieren.Pressedienst 14.05.07

 

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