Grüne: Endlich die 4. Gesamtschule für Bonn

„Nach jahrelangem Kampf der Eltern und meiner Fraktion kommt nun die längst überfällige 4. Gesamtschule für Bonn. Tausende von Kindern haben in den letzten 4 Jahren den gewünschten Schulplatz nicht erhalten können, mit der neuen Gesamtschule können immerhin jedes Jahr ca. 120 Kinder zusätzlich in diese heiß begehrte Schulform aufgenommen werden.“Für die Grünen geht damit ein jahrelanger Kampf um diese eine Schule zu Ende. Immer wieder wurden die Anträge der Grünen für die 4. Gesamtschule durch eine breite Mehrheit im Rat – auch durch die SPD verhindert. Selbst im Koalitionsvertrag der Ampelkoalition in dieser Ratsperiode wurde noch von FDP und SPD festgeschrieben, dass sie den Bedarf für eine 4. Gesamtschule in Bonn nicht sehen.Paß-Weingartz:“ Diese Kehrtwende im Hinblick auf die Kommunalwahl konnten wir natürlich nur begrüßen. Aber auch die 4. Gesamtschule wird den Bonner Bedarf an diesen Schulplätzen nicht abdecken. Immer mehr Eltern wollen dieses dreigliedrige Schulsystem, das ausgrenzt und diskriminiert, nicht mehr für ihre Kinder. Auch wir wollen eine Schule, in der alle Kinder gemeinsam lernen, in der auch Kinder mit Behinderung selbstverständlich sind.“Als nächstes steht für die Grüne Fraktion an, den offiziellen Ganztagsbetrieb für diese Schule einzufordern. Denn es sei nicht einzusehen, dass von der Ganztagsoffensive des Landes die Gesamtschulen ausgenommen würden. Denn auch wenn das Land alle Mittel einsetzen würde, um weitere Gesamtschulen zu verhindern, mache das Bonner Beispiel deutlich, dass die Kommunen letzten Endes die Landesregierung gerichtlich in ihre Schranken weisen können, ein Verfahren, dass sich die Grüne Fraktion schon vor Jahren gewünscht hätte.Außerdem wünschen die Grünen auch mehr Kooperation seitens der Bezirksregierung und die Einbindung des jetzigen Kollegiums der Hauptschule am Römerkastell.Paß-Weingartz:“ Dieses Kollegium hat mit dem Antrag, die Hauptschule in eine Gesamtschu-le umzuwandeln, eine entscheidende Initialzündung gestartet. Dazu gehörte Mut, denn die ablehnende Haltung der Bezirksregierung sowie der Landesregierung hinsichtlich dieser Schulform ist hinlänglich bekannt. Nun sollte das Kollegium bei der Planung der Gesamt-schule auch nicht außen vor gelassen werden, sondern aktiv beteiligt werden.“

 

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