GRÜNE fordern mehr Tempo beim Gründerzentrum

?Die politische Forderung steht seit Jahren im Raum, auch die Potenzialanalyse hat das Defizit glasklar benannt, das Geld steht seit 2006 im Haushalt?, sagte der GRÜNE Wirtschaftspolitiker Tom Schmidt. ?Jetzt sollten endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden.?

 

Aus GRÜNER Sicht sind insbesondere 2 Themen zügig zu klären: die Standortfrage und die Betriebsform.

 

Schmidt: ?Die Frage ist, ob wir über Liegenschaften in Bonn verfügen, die in Bezug auf Standort und Zustand so geeignet sind, dass ein attraktives Gründerzentrum dort untergebracht werden kann. Da müssen die Möglichkeiten im Wirtschaftsausschuss präsentiert werden. Gibt es eine solche Liegenschaft nicht, muss mit Investoren über einen Neubau geredet werden. Dann müssen wir erst recht Tempo machen, wenn die Eröffnung nicht auf den St. Nimmerleinstag vertagt werden soll.?Dann müsse ein Vorschlag für die Betriebsform des Gründerzentrums vorgelegt werden.?Wir brauchen ein Unternehmen, das transparent und flexibel auf die Bedürfnisse der potenziellen GründerInnen eingehen kann?, sagte Schmidt. ?Auch dafür muss jetzt die möglichen Alternativen aufgezeigt werden.?

 

In Bezug auf die Mitwirkung der Sparkasse KölnBonn sind die GRÜNEN optimistisch. ?Die grundsätzliche Bereitschaft ist klipp und klar zugesagt worden, aber natürlich  muss auch die Sparkasse wissen, wie das Projekt ganz konkret aussehen soll. Das Gründerzentrum kann ohnehin nur gut funktionieren, wenn auch die Sparkasse ihr know how einbringt.?

 

Um das Gründerzentrum erfolgreich zu betreiben, sind nach Überzeugung der GRÜNEN weitere Instrumente nötig.?Andere Regionen arbeiten sehr erfolgreich mit der Auslobung von Gründer-Wettbewerben. Dabei kann man mit guten Gründungsideen, Startkapital und Infrastruktur gewinnen. Das gibt es natürlich auch nicht umsonst, aber es wäre gut investiertes Geld?, sagte Schmidt.Die GRÜNEN wollen erreichen, dass bis zum 9.Mai eine entscheidungsreife Vorlage auf dem Tisch des Wirtschaftsausschusses liegt.

 

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