GRÜNE fordern vollen Einsatz der Stadt für den Erhalt des Denkmals Metropol

?Die resignative Stimmung die am Mittwochabend im Rat verbreitet wurde, halten wir für falsch?, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz, Rolf Beu. ?Bisher gab es erst einen Erörterungstermin, die Zeit bis zu entscheidenden Hauptversammlung muss genutzt werden, um das Gericht auf die gravierenden Konsequenzen hinzuweisen, die ein letztinstanzliches Urteil hätte, das dem Metropol seinen Denkmaleigenschaft abspräche.?

 

Aus Sicht der GRÜNEN hätte ein solches Urteil nicht nur Konsequenzen für Bonn, sondern letztlich für den gesamt Denkmalbestand und ?schutz in NRW.?Wenn das Metropol seine Denkmaleigenschaft aufgrund der Eingriffe in die Bausubstanz, die ja unter ständiger enger Begleitung der Denkmalschutzbehörden stattgefunden haben, verloren hätte, dann stellt sich doch die Frage wie ein nachhaltiger Denkmalschutz dann in Zukunft überhaupt noch möglich sein soll,? sagte Beu. ?Legt man diesen Maßstab an, dann wäre selbst der der Kölner Dom kein Denkmal mehr.?Mit den bekannt gewordenen Überlegungen des OVG Münster würden auch die Arbeit der Denkmalschutzbehörden der letzten Jahrzehnte in Frage gestellt, so die GRÜNEN.

 

Die GRÜNEN sehen nun die Verwaltung in der Pflicht, sich für die Interessen der Bonner Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.Rolf Beu: ?Tausende Bonnerinnen und Bonner haben mit ihrer Unterschrift deutlich gemacht, dass sie das Metropol erhalten wissen wollen. Das sollte die Verwaltung als Auftrag und Verpflichtung für ihre Arbeit in den nächsten Wochen begreifen

 

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