GRÜNE Fraktion Beuel fordert, das Fahrradstraßenkonzept für Beueler Straßen zügig zu beschließen und umzusetzen

„Inzwischen haben sich alle Beteiligten über Monate hinweg ausführlich mit den Vorschlägen für mögliche Fahrradstraßen beschäftigt. Das Fahrradstraßenkonzept wurde mit dem ADFC und im Arbeitskreis „Fahrradinfrastruktur“ beraten, “ so der Beueler stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Winter. „Eine von uns Grünen am 11. Mai 2013 durchgeführte Fahrradtour sollte die Bürgerinnen und Bürger über die geplanten Fahrradstraßen im Bereich der Rheinaustraße, der Ringstraße  und der Limpericher Straße informieren und stieß auf reges Interesse. Die Teilnehmer diskutierten angeregt das Konzept und befürworteten es ausdrücklich.“ Michael Seeland, Grüner Bezirksverordneter in Beuel, dazu: „Die Verwaltung hat im Juli 2013, wie von der Bezirksvertretung Beuel einstimmig beschlossen, weitere Bürgerinformationsveranstaltungen durchgeführt, die allesamt gut organisiert waren und auf denen die Pläne ausführlich vorgestellt wurden. Dabei blieben keine Fragen offen. Von den meisten Teilnehmern wurde die Umsetzung teils auch mit Ausweitungswünschen begrüßt.“ „Um so unverständlicher ist es für uns Grüne in Beuel, dass sich nun immer noch Mitglieder unserer Bezirksvertretung mit neuen Änderungswünschen melden. Mit dieser zeitlichen Verschleppung der Umsetzung des Fahrradstraßenkonzeptes tun wir den Bürgerinnen und  Bürgern keinen Gefallen. Sonst verzögert sich die Realisierung bis zum Sankt- Nimmerleinstag“, meint Fraktionssprecherin Doro Schmitz. Bezirksbürgermeister Werner Rambow greift konkret einen in der letzten Bezirksvertretungssitzung am 4.12.2013 umstrittenen Punkt auf: „Die Clemensstraße zwischen Niederkasseler Straße und der B56 ist Teil des Fahrradstraßenkonzeptes und als Fahrradstraße unverzichtbar, weil wir hier neben der Förderung des Radverkehrs auch eine Verkehrsberuhigung in einem Wohnviertel erreichen können. Überörtlicher Durchgangsverkehr gehört auf die Durchgangsstraßen. Gibt es hier Engpässe, müssen diese Straßen entsprechend ertüchtigt werden.“

 

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