GRÜNE für Fortführung der Regionalstelle Frau & Beruf in kommunaler Trägerschaft

Die Bonner GRÜNEN unterstützen den Vorschlag der Verwaltung, die Regionalstelle Frau und Beruf in städtischer Trägerschaft fortzuführen (S. Anlage).

 

?Die Entscheidung der Landesregierung ist ein Affront gegen die Bemühungen, Erwerbs- und Familienarbeit in Einklang bringen zu können,? sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin Monika Heinzel. ?Laschets Ministerium sollte eigentlich Lobbyarbeit für die Familien leisten, hier wird das Gegenteil getan.?

 

Nach Auffassung der GRÜNEN ist die Regionalstelle ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Arbeitsmarktpolitik.

 

?Das gilt insbesondere für die Gründungsförderung als auch für die Unterstützung der Berufsrückkehrerinnen?, meinte Frau Heinzel.

 

Die GRÜNEN bedauerten die jetzt erzwungene Reduzierung der Arbeitstunden und der Sachmittel, zeigen aber Verständnis dafür.

 

Frau Heinzel: ?Angesichts der kommunalen Finanznöte tun wir als Kommune was wir können. Wir sind allerdings auch der Auffassung, dass es sich hier um nachhaltig rentierliche Ausgaben handelt.?

 

Die GRÜNEN forderten die Landesregierung erneut auf, ihre Entscheidung zurückzunehmen.

 

Frau Heinzel: ?Wenn der NRW-Familienminister seine Androhung wahr macht,  werden die Arbeit in vielen Kommunen ersatzlos gestrichen und ein landesweites Netzwerk zur Unterstützung einer modernen Familienpolitik kaputt gemacht!?

 

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