Grüne: Letzte Chance für Technologie- und Gründerzentrum nicht verspielen

Die GRÜNEN haben die Große Koalition aufgefordert, die Chance für die Einrichtung eines Technologie- und Gründerzentrums in Bonn nicht zu verspielen.Dazu haben sie einen entsprechenden Haushaltsantrag eingebracht (S. Anlage).

 

?Wenn wir die notwendigen Mittel für ein Gründerzentrum jetzt nicht in den Haushalt einstellen, ist das Thema auf Jahre hinaus erledigt?, sagte Fraktionsgeschäftsführer Tom Schmidt. ?Damit würde in Bonn im Vergleich mit anderen Wissenschaftsregionen noch weiter abgehängt als das ohnehin schon der Fall ist.?Die GRÜNEN wiesen darauf hin, dass alle Fraktionen im Rat der Stadt Bonn seit vielen Jahren darin einig, dass mehr für die Entstehung neuer innovativer Unternehmen getan werden muss. ?Während für kleine und mittlere Betriebe aus traditionellem Gewerbe und dem Handwerk und auch für Existenzgründer in diesem Bereich Gewerbeimmobilien zur Verfügung stehen, fehlt es an geeigneten Faszilitäten für die Gründung und Entwicklung von Unternehmen, die sich auf der Grundlage von Wissenschaft und Forschung, wie sie in Bonn betrieben werden, stützen?; sagte Schmidt. ?Aber jedes Mal, wenn es darum geht ?Nägel mit Köpfen zu machen? steckt die Große Koalition den ?Kopf in den Sand?.?Die GRÜNEN unterstrichen die Ergebnisse der Potenzialanalyse, die der Stadt im April 2005 vorgelegt wurde. Darin attestierten die Gutachter der Stadt im Gründerbereich einen erheblichen Nachholbedarf und wiesen darauf hin, dass es sich dabei um ein ?ausgesprochen wichtiges Element künftiger Wirtschaftsförderung? handelt.Auch die Stadtverwaltung hatte festgehalten, dass der Bedarf an Gründungsflächen vorhanden ist und wahrscheinlich künftig noch größer wird.?Allein für das Jahr 2006 konnten nur aus dem Bereich der Bonner Universität 10 potenzielle Ausgründungen identifiziert werden?, sagte Schmidt. ?Es ist zu befürchten, dass diese GründerInnen nun dorthin gehen, wo die entsprechenden Strukturen angeboten werden, wie dies in jüngster Vergangenheit schon passiert ist. Bonn geht damit entscheidende Dynamik in der Wirtschaftentwicklung verloren. Finanziell nachhaltige Politik sieht anders aus.?

 

Inhalt des Änderungsantrages

 

Im Haushalt werden die nötigen Mittel zur Einrichtung eines Technologie- und Gründerzentrums zur Verfügung gestellt.Dazu wird der Ansatz auf jeweils  250.000 Euro für die Haushaltsjahre 08 und 09 erhöht.

 

Begründung:

 

Seit vielen Jahren sind sich alle Fraktionen im Rat der Stadt Bonn darin einig, dass mehr für die Entstehung neuer innovativer Unternehmen getan werden muss. Während für kleine und mittlere Betriebe aus traditionellem Gewerbe und dem Handwerk und auch für Existenzgründer in diesem Bereich  Gewerbeimmobilien zur Verfügung stehen, fehlt es an geeigneten Faszilitäten für die Gründung und Entwicklung von Unternehmen, die sich auf der Grundlage von Wissenschaft und Forschung, wie sie in Bonn betrieben werden, stützen.

 

In der  Potenzialanalyse, die der Stadt im April 2005 vorgelegt wurde, attestierten die Gutachter der Stadt im Gründerbereich einen erheblichen Nachholbedarf und wiesen darauf hin, dass es sich dabei um ein ?ausgesprochen wichtige Element künftiger Wirtschaftsförderung? handelt.Auch die Stadtverwaltung hatte festgehalten, dass der Bedarf an Gründungsflächen vorhanden ist und wahrscheinlich künftig noch größer wird.Allein für das Jahr 2006 konnten nur aus dem Bereich der Bonner Universität 10 potenzielle Ausgründungen identifiziert werden.Es ist zu befürchten, dass diese GründerInnen nun dorthin gehen, wo die entsprechenden Strukturen angeboten werden, wie dies in jüngster Vergangenheit schon passiert ist. Bonn geht damit entscheidende Dynamik in der Wirtschaftentwicklung verloren.Die zusätzlichen Investitionen sind aus den oben genannten Gründen auch finanziell nachhaltig.

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld