GRÜNE nehmen das aktuelle IFS ernst

Die Kritik des CDU-Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksvertretung Bonn, Arno Hospes, im Hinblick auf die Bebaubarkeit des Grundstücks der ehemaligen Stadtgärtnerei in Dransdorf, weisen Paul-G. Pohlmann, GRÜNER-Fraktionsvorsitzender in der Bonner Bezirksvertretung  und Stadtverordneter Hardy Lohmeyer, Planungssprecher der GRÜNEN zurück:

 

„Es ist zutreffend, dass die GRÜNEN gemeinsam mit der CDU auf Ratsebene die Verwaltung vor rund zwei Jahren beauftragt hatten, sich endlich mit der Zukunft des Stadtgärtnerei-Geländes zu beschäftigen und dass die vorgeschlagenen Szenarien auch eine Bebaubarkeit der weitgehend mit ehemaligen Gewächshäusern und Betonbeeten versiegelten Flächen im nördlichen Grundstücksteil vorsahen. Die Verwaltung hat in dieser Zeit keine weiteren Maßnahmen ergriffen. Richtig ist aber auch, dass die Welt in den zwei Jahren nicht stehenblieb. So wurde erst vor kurzem von der Stadtverwaltung das wissenschaftlich überarbeitete und aktualisierte Integrierte Freiraumsystem (IFS) vorgestellt. Und dies spricht nun erstmals bezüglich des gesamten Stadtgärtnerei-Geländes eine eindeutige Sprache. Die Fraktionen können bei ihrer Entscheidungsfindung nun in 2014 nicht einfach ein Gutachten außer Acht lassen, das sie und die Stadt selbst in Auftrag gegeben haben. Die heutigen Vorgaben des IFS haben bei dem damaligen erzielten Kompromiss von GRÜNEN und CDU noch nicht vorgelegen. Aus heutiger Sicht begrüßen wir jedoch, dass noch kein Baurecht in der Zwischenzeit geschaffen worden ist.Unser Antrag, das Gelände künftig für naturnahe Ausgleichsmaßnahmen vorzusehen entspricht den Empfehlungen des Gutachtens und führt das Gelände einer, auch wirtschaftlich für die Stadt sinnvollen Nutzung zu. Die Stadt ist ständig auf der Suche nach Flächen im Stadtgebiet, die für Ausgleichsmaßnahmen für den Verlust an Freifläche und Natur bei Bauvorhaben geeignet sind. Diese Ausgleichsmaßnahmen müssen durch die Bauträger finanziert werden. Für die Stadt ist es ökonomisch die beste Möglichkeit, diese auf stadteigenen Flächen durchzuführen.“

 

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