Grüne stimmen Neustrukturierung der Sparkasse zu

„Die Entwicklung der Jahresergebnisse seit der Fusion zur gemeinsamen Sparkasse Köln/Bonn waren insgesamt eine bittere Pille für Bonn“, sagte Fraktionssprecher Peter Finger. „Wir haben uns deshalb in den letzten Jahren dafür eingesetzt, die bestehenden Risiken aufzudecken, die Verantwortung für diese Entwicklungen zu klären und – wo möglich – auch zu sanktionieren. Die Aufarbeitung der Vergangenheit ist noch nicht abgeschlossen und muss mit aller Entschiedenheit zu Ende gebracht werden.Gleichzeitig müssen wir jedoch dafür sorgen, dass die Sparkasse künftig wieder Tritt fasst und sich auf ihre eigentlichen Stärken und Aufgaben besinnt. Wir sind der Überzeugung, dass das mit der EU verhandelte Maßnahmenpaket insgesamt dabei hilft, die Konzentration der Sparkasse auf ihre Kernaufgaben und den Abbau von Risiken voranzutreiben. Deswegen stimmen wir dem Paket zu.Dabei sehen wir nicht darüber hinweg, dass die Stadt und damit die Bürgerinnen und Bürger mit diesem Beschluss erneut ihre Bürgschaft für die Risiken der Sparkasse deutlich erweitern. Wir gehen aber davon aus, mit der Zustimmung den bestmöglichen Weg gehen, um die Sparkasse Köln/Bonn wieder dauerhaft auf einen erfolgreichen Kurs zu bringen.“

 

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