Grüne thematisieren Straßenkinder in Bonn

Die grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz:? Der Ausschuss hat sich zuletzt vor 5 Jahren mit dem Thema obdachlose Kinder und Jugendliche in Bonn beschäftigt. Terre des hommes kritisiert vor allem, dass die lokalen Hilfsprojekte von der Politik unzureichend unterstützt werden. Diese Frage gilt es auch in Bonn zu klären.?Deshalb fragen die Grünen nach der Situation von Straßenkindern und den vorhandenen Hilfestellungen.Paß-Weingartz:? Kinder und Jugendliche, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, brauchen besondere Unterstützung. Wo bekomme ich etwas zum Essen, wo kann ich mich waschen, wo kann ich geschützt zur Ruhe kommen ? das sind elementare Grundbedürfnisse. Und vor allem, wie weit reichen die vorhandenen Hilfsangebote aus, wie viele Kinder und Jugendliche sind betroffen, wie vielen kann erfolgreich geholfen werden.?Nach Auffassung der Grünen ist vor allem eine Vernetzung der Ämter sowie der freien Träger in diesem Bereich wichtig und ein frühes Eingreifen.Paß-Weingartz: ?Die Karrieren der Straßenkinder sind meist vorgezeichnet. Keine Schulausbildung, keine Chancen, Verwahrlosung und die Option auf lebenslanges Leben auf der Straße. Nur frühe Hilfen können diese Laufbahnen verhindern.?

 

Antrag:

 

Inhalt des AntragesDie Verwaltung wird gebeten, dem Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie über die Situation von Straßenkindern in Bonn zu berichten und welche Form der Hilfeleistungen in Bonn gewährt werden. Begründung:In Deutschland leben nach Schätzungen des Kinderhilfswerks terre des hommes bis zu 20.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zumindest zeitweise auf der Straße. Viele sind krank und ohne Perspektive.

 

Kinder und Jugendliche, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, brauchen Unterstützung ? insbesondere Angebote, die beim Überleben helfen.

 

Auch in Bonn sind Kinder und Jugendliche betroffen.

 

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