Grüne unterstützen die "Naturinsel Pennenfeld"

Der Bonner Kreisverband hilft bei einem besonderen Projekt mit: In der Maidenheadstraße in Bad Godesberg soll aus einem trostlosen Fleck Erde ein schöner Garten für eine Wohngemeinschaft aus demenzkranken Seniorinnen entstehen. Neben Geldspenden packten die Grünen auch mit an.

 

Angestoßen und organisiert vom Quartiersmanagement Pennenfeld und dem Verein LeA (Lebensqualität im Alter), soll das Gelände im Pennenfeld in mehreren Etappen aufgewertet werden. Der Garten wird extra so gestaltet, dass sich die sechs demenzkranken Frauen der Wohngemeinschaft zurechtfinden können: Es führen Wege durch das Grün und auch an den Farben der Pflanzen können sich die Seniorinnen orientieren. An mehreren Terminen halfen Freiwillige mit, den Garten zu gestalten. Auch der Vorstand der Bonner Grünen ließ es sich nicht nehmen, mit anzupacken: Büsche ausgraben und einpflanzen, Beete harken, eine Blumenwiese anlegen. Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen halfen mit, spontan entschlossen sich Nachbarn, dazuzustoßen. Auch Jugendliche vom Verein „Ausbilden statt Abschieben“ packten mit an. Karin Robinet vom Verein LeA freut sich über so viel Engagement: „Wir kommen unserem ,Traumgarten‘ immer näher. Wir nennen es nicht Mehrgenerationenprojekt, aber es entwickelt sich zu einem.“

 

Zusätzlich zur Muskelkraft spendete der Bonner Kreisverband 350 Euro, von dem Geld konnten Robinien und Himbeerpflanzen angeschafft werden. „Die Bewohner haben sich gewünscht, auch etwas zum ernten zu haben“, sagt Gartengestalterin Ulrike Aufderheide, die das Konzept für das Gelände entwarf. Die Seniorinnen, aber auch die umliegenden Bewohner des Gartens freuen sich, bald eine blühende Naturinsel vor der Haustür zu haben. Der Vorstand der Grünen erklärt: “ Durch die Aktion helfen wir mit, Bonn lebenswerter zu gestalten. Nicht nur die Bewohnerinnen der Demenz-Wohngemeinschaft, sondern alle Bürger im Pennenfeld haben etwas von dieser Verschönerung. Mehrere Generationen haben bei der Pflanzaktion mitgeholfen: Wir bräuchten viel mehr von dieser Art Nachbarschaftshilfe. Wir unterstützen dieses Projekt sehr gerne.“

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld