Grüne vor Ort: Fraktion besucht das Nachbarschaftszentrum Brüser Berg

Im Rahmen der Reihe „Fraktion vor Ort“ hat die Grüne Ratsfraktion am Montag im NBB getagt und dazu Akteure rund um das Nachbarschaftszentrum eingeladen. Frau Diemer, die Leiterin der Einrichtung zeigt bei einem Rundgang, welche Möglichkeiten das NBB bietet.Das NBB ist einmalig für Bonn, haben hier vor 20 Jahren katholische und evangelische Kirche sowie die Stadt gemeinsam gebaut, wie Frau Spielberg von der ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe betonte:“ Es wurde rechtzeitig fertig und nicht teurer!“ Sie schilderte sehr lebendig ihre Arbeit im Rahmen der Nachbarschaftshilfe, durch den Verkauf von Dingen, die andere Menschen nicht mehr benötigen, kann unbürokratisch Hilfe geleistet werden, z.B. wenn neue Zähne oder Brillen fällig sind.Seitens der Verwaltung berichtete der Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie sowie Herr Winand, Leiter der Offenen Tür für Kinder und Jugendliche, dass sich die Situation im Stadtteil sehr verändert habe. Während noch vor ein paar Jahren ein Gang um den in Haft sitzenden Rapper Xatar hier ihr Unwesen trieb, sei die Situation heute wesentlich entspannter.Herr Rzepka von der Bonner Altenhilfe betonte die Wichtigkeit von Begegnungsstätten für ältere Menschen, das Nachbarschaftszentrum war vorher eine dieser Begegnungsstätten. Leider gebe es am Brüser Berg nicht viele Angebote für Ältere. Herr Stein bedauerte in diesem Zusammenhang, dass der Bau eines Mehrgenerationenhauses hier vor ein paar Jahren nicht zustande gekommen sei.Auch der Ortsausschuss war durch den Vorsitzenden Herrn Schmitz vertreten, auch dieser unterscheidet sich von anderen Ortsausschüssen, weil es sich beim Brüser Berg um ein noch recht junges Wohngebiet handelt. Er sieht die Arbeit des Ortsausschusses vor allem in der Koordination der verschiedenen Akteure, wenn es z.B. um Festlichkeiten geht. Das Nachbarschaftszentrum selbst zeigt sich als offene und lebendige Einrichtung. Vielfältige Angebote zielen auf ein breites Publikum, der Saal ist offen für Familienfeiern und kann angemietet werden und am Abend treffen sich dort verschiedene Gruppen unabhängig vom Angebot um z.B. Skat zu spielen.Doro Paß-Weingartz und Peter Finger:“ Der Besuch dort war sehr beeindruckend. Hier wird professionelle und ehrenamtliche Arbeit sehr gut vernetzt, die Akteure in den verschiedenen Einrichtungen arbeiten vorbildlich zusammen. Ein Besuch, der so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird.“

 

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