Grüne warnen davor, die Diskussion um die Hardthöhe auf die `leichte Schulter zu nehmen´

„Auch wenn das Thema `Umzug von Bonner Ministerien´ mit schöne Regelmäßigkeit zum Thema gemacht worden ist, sollte sich die Bonner Region nicht täuschen lassen, “ sagte Fraktionssprecherin Doro Paß-Weingartz. „Es gibt in Berlin eine entschlossene Lobby, die den Totalumzug der Regierung nach dem Motto `Steter Tropfen höhlt den Stein´ entschlossen betreibt.“Die GRÜNEN verwiesen in diesem Zusammenhang auf den geplanten Ausbau den Bendler-Block von jetzt 560 auf dann 1300 Mitarbeiten.„Diese Planungen passen sicher nicht zufällig mit den Vorschlag der Kommission zusammen, die Dienstposten auf 1400 bis 1500 zu halbieren, die dann komplett in Berlin angesiedelt werden könnten.“, sagte Frau Paß-Weingartz.Die GRÜNEN forderten ein glasklares Bekenntnis der Bundesregierung zum Bonn-Berlin-Gesetz.„Im Bundestagswahlkampf ist mit dem Slogan ´Bonn in die Regierung` geworben worden“, erinnerten die GRÜNEN. „Im Koalitionsvertrag hat das auch seinen Niederschlag gefunden, es darf jetzt in der Realität nicht in sein Gegenteil verkehrt werden.“Die GRÜNEN unterstrichen, dass ein Umzug der Bonne Ministerien die Region ´bis ins Mark` treffen würde.„Hier geht es in Summe um bis zu 20.000 Arbeitsplätze“, sagte Frau Paß-Weingartz. „Mit ihrem Verlust würde der bisher gelungene Strukturwandel zunichte gemacht. Wir müssen in dieser Diskussion hellwach bleiben.“

 

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