GRÜNE wollen Beethovenstadt stärken – Abschaffung des Kulturdezernates kurzsichtig

Die GRÜNEN halten an ihrem Ziel fest, die Beethovenstadt Bonn zu etablieren und auszubauen. Die Idee von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, das Kulturdezernat künftig aufzugeben und unter den übrigen Dezernenten aufzuteilen, erteilten sie deshalb eine klare Absage.

 

„Gerade angesichts der vielen ´kulturpolitischen Baustellen` in unserer Stadt und der schwierigen finanziellen Situation wäre die ´Einsparung` des Kulturdezernates kurzsichtig und kontraproduktiv“, sagte die kulturpolitische Sprecherin der GRÜEN, Gisela Mengelberg

 

.Die GRÜNEN verwiesen in diesem Zusammenhang auf die Probleme beim Haus der  Bildung, die schwierige Situation der ´freien Szene´ und die anstehenden Verhandlungen um den neuen Intendantenvertrag.

 

„Wir brauchen für diese Aufgabe eine/n kompetenten Fachfrau/mann, die/der als Schnittstelle, IdeengeberIn und AnsprechpartnerIn die Kulturstadt Bonn wieder voranbringt,“ sagte Frau Mengelberg. „Wer glaubt, es reiche diese Aufgaben nebenbei zu erledigen, hat ihre Dimension nicht begriffen.“Ausdrücklich halten die GRÜNEN daran fest, die Beethovenstadt Bonn zu etablieren und auszubauen.

 

Frau Mengelberg: „Diese Frage entscheidet sich beileibe nicht allein an der Frage des Festspielhauses. Vielmehr geht es genauso um die Zukunft des Orchesters und  der Oper sowie um die richtigen Rahmenbedingungen, die einer inspirierenden freien Szene nicht die Luft zum Atmen nehmen.“

 

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