Grüne zur Sekundarschule

 ?Wer wie die Landesregierung aus CDU und FDP glaubt, man müsse nur die Hauptschule aufwerten, dann würde sich schon alles bessern, der hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Eine Theodor-Litt Hauptschule mit einem interessanten Schulprofil – das ist kein Angebot, das dem Elternwillen entspricht. Warum sollten Eltern, deren Kind eine Gymnasial oder Realschulempfehlung hat, ihr Kind an einer Hauptschule anmelden?Dorothee Paß-Weingartz:? Die Tatsache, dass eine schwarz-gelbe Landesregierung so ignorant mit dem Elternwillen umgehen kann, ist auch eine Folge einer SPD Politik, die seit Jahren die Forderung der Eltern nach mehr Gesamtschulplätzen in Bonn ausgesessen hat. Der von der Oberbürgermeisterin so hochgelobte Modellversuch Sekundarschule, der nur erfunden wurde, um die Forderung nach einer 4. Gesamtschule zu umgehen, ist von den konservativen Schulideologen geschickt auf ein Hauptschulmodell reduziert worden. Frau Dieckmann hat Schiffbruch erlitten. ?Andere Städte fordern in der Umsetzung des Elternwillens konsequent weitere Gesamtschulen und legen sich mit dem Land an. Dazu war und ist die Oberbürgermeistern in  Bonn nicht willens, was zur Folge hat, dass auch in diesem Jahr wieder einmal hunderte von Bonner Kindern weniger Chancen, andere Schul- und letztendlich Lebensbiographien zu schaffen.?

 

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