Güterverkehrsanschlüsse müssen erhalten bleiben

Die Bonner Stadtratsfraktionen von CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN verstehen natürlich die Bornheimer Wünsche nach behindertengerechten Einstiegsmöglichkeiten für ihre Stadtbahnhaltestellen. Dies kann und darf aber nicht zu Lasten des Güterverkehrsanschlussmöglichkeiten auf der Schiene gehen. Die Optionen für Schienengüterverkehr müssen für die Zukunft erhalten bleiben. Wilfried Reischl (verkehrspolitischer Obmann, CDU): „Wir dürfen nicht Fehler aus der Vergangenheit wiederholen, wie beispielsweise die damalige Entscheidung ohne Not den Gleisanschluss zum Bonner Hafen in Graurheindorf aufzugeben, als die Trasse überbaut wurde, so dass wir diesen Gleisanschluss heute auch nicht mehr wiederherstellen können. Solche Fehler sollen nicht wiederholt werden. Deshalb wäre ein drittes, parallel laufendes Gleis für den Güterverkehr, wie es in Bonn bereits existiert, eine faire und nachhaltige Lösung und sollte zumindest planungs- und grundstücksmäßig durch unsere Nachbarn gesichert werden.“  Rolf Beu (verkehrspolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion, Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Der Erhalt der Gütergleis-Infrastruktur gilt für uns aber auch für Bonn. Denn auch nach der Stilllegung des Arkema-Werks im Gewerbegebiet Endenich-Nord ist der dortige Gleisanschluss für die Zukunft zu sichern. Die zu erstellende Planung für die zu erneuernde Siemensstraße im Bereich Kolpingstraße – Auf dem Hügel muss die dortige Querung des Güteranschlussgleises berücksichtigen.“

 

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