Gute Nachrichten für die Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Bonn

Das Ergebnis ist erfreulich, berichtet Rolf Beu (Bonn), der als Mitglied der Landschaftsversammlung an diesem Treffen teilnahm.

 

Die LVR-Sozialdezernentin, Martina Hoffmann-Badache, teilte mit, dass die Finanzverhandlungen mit den Verbänden der Werkstätten kurz vor dem Abschluss stehen und dass die Werkstätten mit einer Erhöhung der Entgelte um 4,95 % ab dem 1.1.2009 rechnen können. Hiervon werde lediglich ein schon im letzten Jahr vereinbarter Anpassungsbetrag von 100 Euro pro Werkstattbesucher und Jahr abgezogen.Rolf Beu: “Der Landschaftsverband zeigt damit, dass ihm die Arbeit der Behindertenwerkstätten am Herzen liegt, auch wenn die Tarifsteigerungen nicht ganz aufgefangen werden können. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass diese Entgeltvereinbarung im Einvernehmen mit allen Wohlfahrtsverbänden und auch den Vertretern der Werkstätten im Rheinland erzielt werden konnte. Bei allen Beteiligten zeigte sich das heutzutage unumgängliche Kostenbewusstsein.“

 

Bei über 27 000 Werkstattplätzen im Rheinland schlägt diese Entgeltsteigerung für den LVR mit insgesamt fast 30 Millionen Euro zu Buche. Diese Kostensteigerung kann der LVR dank einer soliden Haushaltsplanung aber nach Angaben der Kämmerin Renate Hötte ohne eine Anhebung der Landschaftsumlage in 2009 verkraften.

 

Erleichtert zeigte sich Rolf Beu, dass auch die Sorgen hinsichtlich der Kosten der Betreuung von Werkstattbeschäftigten mit hohem Förderbedarf vom Tisch sind: „ Herr Mewenkamp hat uns berichtet, dass die Umstellung der Betreuungskosten für diese Personengruppen auf eine pauschale Finanzierung zwar für seine Einrichtung ein wahrer Kraftakt war, aber das habe er inzwischen im Griff.“ Rolf Beu wünscht sich, dass sich Politik und Unternehmen aus der Region Bonn auch in Zukunft dafür stark machen, dass die Bonner Werkstätten ausreichend Arbeitsaufträge aus der Wirtschaft erhalten: „Damit können wir alle den wichtigsten Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in den Bonner Werkstätten leisten!“

 

Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung können Sie sich gerne unter 0170-4734593 an Herrn Beu wenden.

 

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