Haus der Bildung: GRÜNE fordern einen transparenten Zeit- und Kostenplan

?Der von uns eingebrachte Antrag  orientiert sich am Ratsbeschluss zum Haus der Bildung und  ergänzt ihn, um die Forderung nach einem genauen Zeit- und Kostenplan für das Gesamtprojekt?, sagte die kulturpolitische Sprecherin Gisela Mengelberg. ?Die von der Verwaltung eingezogene finanziellen Obergrenze von 11 Mio. ist für uns eine nicht nachvollziehbare Größe, die wir so nicht  hinnehmen wollen, denn sie birgt eine Reihe von Risiken und Unwägbarkeiten.?

 

So stelle sich die Frage, was passiert, wenn das Finanzvolumen nicht einmal für die Sanierung des Bottlerplatzes ausreicht? Frau Mengelberg: ?Wir schrieben dann schon heute ein Provisorium fest, das zum Stoppschild für weitere städtebauliche Entwicklungen im Viktoriakarree werden würde. Und mit so genannten Provisorien haben wir ja genug schlechte Erfahrungen gemacht.?

 

Die GRÜNEN unterstrichen, dass der Verzicht auf eine Deckelung der Projektkosten keinerlei zeitliche Verzögerungen mit sich bringe.

 

Frau Mengelberg: ?Wir wollen, dass die Ausschreibung für den Architektenwettbewerb mit Volldampf vorangetrieben wird. Über die Fragen, was, wann zu welchen Kosten realisiert werden kann, kann man verantwortlich erst entscheiden, wenn ein belastbarer Zeit- und Kostenplan den verantwortlichen Gremien vorgelegt wird. Den von der Verwaltung geforderten ?Blindflug? machen wir jedenfalls nicht mit!?

 

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