Heroinprojekt beschäftigt den Rat

?Nur mit der Therapie gibt für die Schwerabhängigen und ihre Familien wieder eine Perspektive?, sagte die sozialpolitische Sprecherin Coletta Manemann. ?Vielleicht kann ein fraktionsübergreifender Appell noch einmal einen Sinneswandel einleiten. Angesichts der Bedeutung des Themas für die Betroffenen sollten wir nichts unversucht lassen.?Mit ihrem Antrag plädieren die GRÜNEN außerdem für eine erneute koordinierte Initiative aller von der Entscheidung betroffenen Städte und Bundesländer. Damit soll die Oberbürgermeisterin beauftragt werden.Frau Manemann: ?Das Projekt hat ja schließlich auch ein überregionale Dimension. Die derzeit geplante Beschränkung auf die Patientinnen und Patienten der Studie, würde dazu führen, das etwa 1.500 schwerst Opiatabhängigen in Deutschland die einzig wirksame Medizin verweigert wird. Diesen Menschen droht deshalb wieder die Verelendung.Gemeinsam mit den CDU-regierten Länder Niedersachsen, Hessen, Hamburg, der Sozialministerin von Baden-Württemberg, sowie die OberbürgermeisterInnen von Frankfurt und Köln sollten wir eine schlagkräftige Allianz für die Fortführung des Projektes bilden.? Bei dem Thema herrscht erheblicher Zeitdruck.Die bereits verlängerte Studienphase der Diamorphinbehandlung läuft zum 31.12.06 aus.http://www.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/06/0613334.htm

 

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