Hochwasser in Mehlem

Mit großer Bestürzung und Anteilnahme hat die grüne Bezirksverordnete und Stadtverordnete Monika Heinzel und ihr Kollege der Sprecher der grünen Bezirksfraktion Gerhard Lemm das katastrophale Hochwasser in ihrem Ortsteil Mehlem beobachtet. Hilflos mussten die Anwohner des Mehlemer Baches zusehen, wie die Wassermassen ihr Hab und Gut zerstörten.Frau Heinzel, die selbst leidgeprüfte „Expertin“ durch zwei eigene Hochwassererfahrungen ist, kann die Notlage und Wut der Bürger bestens verstehen.Sie wirft der Gemeinde Wachtberg Untätigkeit beim Hochwasserschutz am Mehlemer Bach vor. Es darf nicht sein, dass die Hanglagen durch immer mehr Baugebiete versiegelt werden und somit bei Starkregen keine Versickerung vor Ort erfolgen kann. Bei der Ausweisung von neuen Flächennutzungsplänen müssen in der Gemeinde in Zukunft die ökologischen Gesichtspunkte überwiegen.Die Bonner Verwaltung muss jetzt nicht nur die Schäden vor Ort beseitigen, sondern auch Maßnahmen entwickeln, wie sich eine solche Katastrophe in Zukunft vermeiden lässt. Die Bürger haben einen großen finanziellen Schaden erlitten und es ist zu erwarten, dass sie ähnlich wie beim Rheinhochwasser keinen Versicherungsschutz haben. Politik und Verwaltung müssen sich auf Landesebene dafür stark machen, dass eine Versicherungsfähigkeit auch bei Überschwemmungen gegeben ist, so HeinzelAngesichts des Klimawandels ist zu befürchten, dass sich solche Unwetter wiederholen werden. Die Dimensionierung der Kanäle bei Erschließung neuer Baugebiete muss adäquat angepasst werden, ergänzt Gerhard Lemm.

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld