Innerstädtische Geschwindigkeitsreduzierung zur Lärmreduktion und für die Verkehrssicherheit

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Reduktion der Abgas- und Lärmbelastung fordert der Bonner Landtagsabgeordneter Rolf Beu (GRÜNE), Mitglied des NRW-Verkehrsausschusses, den Kommunen mehr Möglichkeiten einzuräumen, ohne großflächige Ummarkierungen, innerstädtisch verstärkt Tempo 30 Regelungen auszuweisen.Sinnvoll wäre es, aus Sicht von Bündnis90/DIE GRÜNEN nur noch Tempo 50 auf den wirklichen Hauptverkehrsstraßen und Tempo 30 auf allen übrigen Straßen, vor allem durch Wohngebiete auszuweisen. Ein Verzicht auf innerstädtisches Tempo 70 führt auch zu mehr Klarheit für die AutofahrerInnen. Die Stadt Köln ist bei diesem Thema mit gutem Beispiel voran gegangen, indem auf der dortigen Rheinuferstraße das bisherige Tempo 70 in Tempo 50 umgewandelt wurde.Neben Lärmvermeidung und mehr Sicherheit ist dies auch ein Schritt zur Reduzierung des Schilderwaldes in den Städten.In diesem Zusammenhang begrüßt der Landtagsabgeordnete Rolf Beu den Vorschlag der Bonner Stadtverwaltung eine Temporeduzierung zur Lärmreduzierung zu testen.Dies kann aber nur ein allererster Schritt im Straßenverkehr zur Reduzierung des Lärms in der Stadt Bonn sein. Rolf Beu (Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Angesichts des vielfach ohnehin schon eingeschränkten Verkehrsflusses durch hohes Verkehrsaufkommen in vielen Städten NRWs, ist die Wirkung von Temporeduzierungen auf den Verkehrsfluss gar nicht so gravierend. Hier sollte mehr Augenmerk auf die jeweiligen Anwohnerinnen und Anwohner gelegt werden, um diese vor dem Verkehrslärm zu schützen. Sicherlich müssen diese Temporeduzierungen im Einzelfall geprüft werden und von Fall zu Fall entschieden werden, aber um den Lärm in den Städten zu mindern, sollte diese Möglichkeit von den Stadtverwaltungen noch weiter geprüft und getestet werden. Ich bin gespannt auf die nun beginnenden Diskussionen und Beratungen in den verschiedenen Städten und hoffe, dass am Ende viele Städte den Sinn und Zweck von Geschwindigkeitsreduzierungen für die Verkehrssicherheit, die Lärmreduzierung und somit die Gesundheit und das Wohlgefühl der Anwohnerinnen und Anwohner verstehen und wahrnehmen werden.“

 

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