Interessen der NRO-Vertreter*innen von Anfang an ernst nehmen

Die Vorbereitungen auf die Weltklimakonferenz 2017 haben begonnen: Bonn wird sich als weltoffene Stadt präsentieren. Mehr als 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet die Bundesstadt Bonn zur Weltklimakonferenz (Conference of he Parties, COP 23), die nach 1999 und 2001 zum dritten Mal in der deutschen UNO-Stadt am Rhein stattfinden wird. Die Präsidentschaft der Weltklimakonferenz 2017 hat der südpazifische Inselstaat Fidschi. Ausgerichtet wird die Konferenz vom Klimasekretariat der Vereinten Nationen mit Unterstützung der deutschen Bundesregierung, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesstadt Bonn.

Den Bonner GRÜNEN ist es besonders wichtig, dass neben der Organisation der offiziellen Delegationen auch die Interessen der NRO-Vertreter*innen von Anfang an ernst genommen werden.

„Die Vorbereitungen auf den Weltklimagipfel in Bonn sind natürlich auch bei den NRO, von denen bis zu einige Tausend Vertreter*innen bei der Konferenz erwartet werden, in vollem Gange“, sagte der GRÜNE Stadtverordnete Carlos Echegoyen.“ Angesichts von 20.000 Teilnehmer*innen bei der Weltklimakonferenz werden Übernachtungsmöglichkeiten in Bonn und Umgebung knapp und vielfach hochpreisig sein.“

Für viele Nichtregierungsorganisationen stellten teure Unterbringung und lange Anfahrtswege, mögliche KO-Kriterien für eine Teilnahme dar.

„Ihre zahlreiche Teilnahme ist für eine erfolgreiche Konferenz aber unabdingbar“, so Echegoyen.

„Wir freuen uns, dass der OB das Thema im Blick hat und unterstützen ausdrücklich seine Absicht gezielt bei den Bonner Privathaushalten für Übernachtungsmöglichkeiten von NRO-Vertreter*innen zu werben“ sagte der GRÜNE Sprecher für Internationales, René El Saman.“

„Allerdings zeichnet sich, aus unserer Sicht, bereits jetzt ab, dass das nicht ausreichen wird. Für eine Übernachtungsmöglichkeit in Turnhallen wurde aber bereits jetzt von zahlreichen deutschen NRO Interesse geäußert. Je zügiger die Verwaltung darauf reagiert, desto besser können die Teilnehmer planen“, so El Saman weiter.

Bonn biete sich mit dieser Konferenz eine einzigartige Möglichkeit, sich der Welt als internationale, weltoffene (Beethoven-) Stadt als Zentrum für nachhaltige Entwicklung und als Top-Konferenzstandort zu präsentieren. Zugleich gelte es, die Herausforderungen einer Konferenz dieser Größenordnung zu meistern und frühzeitig den Dialog mit allen Beteiligten zu suchen.

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