Jamaika-Koalition begrüßt Initiative gegen Stromabschaltungen

Die Ratskoalition aus CDU, GRÜNE und FDP begrüßt die Initiative zur Vermeidung von Energiesperrungen, die zwischen den Trägern der Wohlfahrt, dem Bonner Sozialamt, dem Mieterbund und den Stadtwerken Bonn vereinbart wurde. Sie hat, wie verlautbart, zum Ziel, mögliche  Stromabschaltungen bei zahlungsunfähigen Familien zu vermeiden oder zu verkürzen. Hierzu dient unter anderem ein mehrsprachiges Faltblatt, das Betroffenen zu einer frühzeitigen Kontaktaufnahme mit dem Stromversorger rät  – dies zum Beispiel für den Fall von Zahlungsversäumnissen, Verhinderung durch Krankheit oder Abwesenheit aus der Wohnung.

 

Für die Koalition erklären der sozialpolitische Sprecher der CDU, Georg Goetz, der gesundheitspolitische Sprecher der GRÜNEN, Detmar Jobst und die sozialpolitische Sprecherin der FDP, Zehiye Dörtlemez:

 

„Der Vereinbarung gingen jahrelange Bemühungen und Gespräche zwischen Politik und SWB voraus. Ursprünglich waren auch Mittel im städtischen Haushalt vorgesehen, um  Stromabschaltungen zu vermeiden und Zahlungsversäumnisse zu kompensieren. Nun müssen wir hoffen, dass die verabredeten Hilfen und Angebote Wirkung zeigen: Im Winter in einer Wohnung ohne warmes Wasser, ohne Kochgelegenheit und ohne Licht zu sitzen – das soll nicht sein!“

 

Die Koalition wird die Wirksamkeit der Abmachungen verfolgen und nach dem Winterhalbjahr um einen Ergebnisbericht bitten.

 

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