Kein Anlass für eine weitere Verkehrsberuhigung in der Hankelstraße

Im Juni beschwerten sich die Anwohner des Wendehammers in der Hankelstraße, dass die Autos zu schnell in den Wendehammer hineinfahren und  die dort spielenden Kinder auf der Straße sehr gefährdet seien. Der Hardtbergbote berichtete im Juli hierzu sehr ausführlich.Die Anwohner forderten die Aufstellung eines Verkehrsschildes (Schild 325/326), welches diese Straße als verkehrsberuhigte Straße ausweist. Die Stadtverordneten Birgitta Jackel (CDU)  und Gertrud Smid (Bündnis´90/Die Grünen) haben sich vor Ort ein Bild von der Situation gemacht. Beide stellen fest, dass dieser Teil der Straße eine Sackgasse ist und dass in dieser kurzen Einfahrt mit einem anschließenden Kreisel Autos keine große Fahrt aufnehmen können. Nach mehreren Besuchen und Beobachtung des Fahrzeugaufkommens stellen sie fest, dass die Straße äußerst gering befahren ist. Jackel und Smid verstehen die Ängste der Eltern, wenn ihre Kinder auf der Straße spielen. Gerade dieser Teil der Hankelstraße ist jedoch der am wenigsten befahrene und im Übrigen wird diese Straße zu 90 % nur von den Anwohnern benutzt.Wie die Verwaltung Jackel und Smid bestätigt, ist an dieser Stelle die Ausweisung als verkehrsberuhigte Straße nicht möglich, da dieses Schild besonderer baulicher Voraussetzungen bedarf. Der Straßenraum muss niveaugleich ausgebaut sein, mit den gleichen Pflasterungen von Gehwegen und Fahrbahn. Der nachträgliche Umbau des Straßenraumes würde hohe Kosten verursachen. Darüber hinaus besteht zur Zeit die Regelung „Rechts vor Links“, die die Autofahrer zu vorsichtigerem Fahren zwingt. Mit Aufstellung des Schildes verkehrsberuhigter Straßenraum würde die Hankelstraße eine Vorfahrtstraße  und somit zu schnellerem Autofahren verleiten.Die Politikerinnen schlagen die Anbringung eines Sackgassenschildes vor und weisen darauf hin, dass gerade auf dem Brüser Berg außer dem Brüser Damm und der Pascalstraße die überwiegende Anzahl der Straßen mit Tempo 30 ausgestattet ist. Nicht das Aufstellen weiterer Schilder und Verbote ist zielführend, sondern vielmehr die permanente Aufklärung und Werbung für rücksichtsvolleres Fahren sowie natürlich auch die Durchführung von Geschwindigkeitskontrollen.Den Vorschlag der Verwaltung, dort ein selbstgebasteltes Schild durch die Anwohner aufstellen zu lassen, begrüßen die beiden, allerdings muss dieses Schild auf privatem Raum stehen.Außerdem sollte die Stadtverwaltung in einem halben Jahr die Auswirkung der Maßnahmen wie die Verkehrsdichte und die Geschwindigkeit der Fahrzeuge überprüfen.

 

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