Kein Verständnis für Verfahrenseinstellung zum Cojobo

Mit Empörung und Unverständnis ist die Einstellung des Verfahrens gegen einen Pater des Cojobo seitens der Staatsanwaltschaft aufgenommen worden. „Die betroffenen Jugendlichen und ihre Eltern haben kein Verständnis dafür, dass hier erneut die Opfer alleingelassen werden und den Eltern auferlegt wird, weitere Rechtsmittel einzulegen“, so die Schulausschussvorsitzende Dorothee Pass-Weingartz. „Schulen sollten keine Spielwiesen für irgendwelche sogenannten medizinischen Konzepte sein. Es gibt schon lange klare Richtlinien für solcherart Konzepte und Zäpfchenvergaben kommen darin nirgendwo vor. Es ist bedauerlich aber auch gleichzeitig bezeichnend, dass das Collegium Josephinum sich bisher nicht deutlich von dieser Praxis distanziert hat.

 

Wenn die Staatsanwaltschaft Bonn selbst zu dem Urteil kommt, dass das Vorgehen des Paters medizinisxch falsch und objektiv absolut untragbar war und dann keine Konsequenzen gezogen werden, sind Nachfolgetaten Tür und Tort geöffnet. Wir bermissen bei der Staatsanwaltschaft die Parteinahme und Schutzverpflichtung für Kinder und Jugendliche. Der Schulausschuss Bonn wird die Jugendlichen und Eltern bei ihren weiteren rechtlichen Schritten nach allen Kräften unterstützen,“ so Frau Pass-Weingartz.

 

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