Kennedybrücke nachhaltig gestalten

?Nachhaltigkeit ist in der Bauverwaltung offenbar nach wie vor ein Fremdwort?, sagte der Vorsitzende des Planungsausschusses Rolf Beu. ?Anders kann man den Vorschlag der Verwaltung, aus Kostengründen auf den Einbau von Solarmodulen zu verzichten, nicht verstehen.?

 

Selbst die Verwaltung hatte in ihrer Stellungnahme errechnet, dass sich die Investition nach 19 Jahren amortisiert.?Soweit  scheint die Phantasie der städtischen  Finanzplaner allerdings nicht zu reichen?, meinte Beu. ?Geht man mit dieser Haltung an die Bewältigung der Zukunft heran, ist der drohende Klimawandel sicher nicht zu stoppen.?

 

Die GRÜNEN bezweifeln zudem angesichts der von der Verwaltung verworfenen Pläne zur Einbeziehung von Solartechnik in die Brückenerweiterung, dass man sich dort auf dem neuesten Stand der Technik befindet.?Heute gibt es längst filigranere Methoden,  Solarmodule in die Konstruktion einzubeziehen als bisher geplant?, sagte Beu. Die GRÜNEN appellierten darüber hinaus an die Stadt eine ?Vorbildfunktion? gegenüber den Bürgern zu übernehmen.?Man kann die Menschen nicht mit Sonntagsreden gegen den Klimawandel überzeugen, die wollen endlich auch Taten sehen.?Auch zu dem angedachten Wasserlaufkraftwerk erwarten die GRÜNEN von der Verwaltung konkrete Planungen und eine detaillierte Kosten/Nutzenrelation.Rolf Beu: ?Wir haben nach wie vor den Ehrgeiz aus der neuen Kennedybrücke ein ökologisches Vorzeigeobjekt der Stadt machen, das auf Nachhaltigkeit angelegt ist.?

 

Dies gelte auch für die Regelung des umweltfreundlichen Verkehrs über die Brücke.Rolf Beu: ?Wer will, dass die Leute umsteigen, muss auch für angemessenen Platz sorgen. Gerade auf der Beueler Seite sehen wir vor dem Brückenforum noch erheblichen Optimierungsbedarf für Fußgänger und Radfahrer.?

 

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