Kinderarmut: Grüne fordern städtisches Konzept

Es gibt zwar bereits viele Hilfestellungen, aber sie sind nicht vernetzt und unseres Erachtens auch nicht ausreichend?.

 

Vor allem zeigte die Veranstaltung, dass die Schere zwischen arm und reich auch in Bonn größer wird. Die Zahl der armutsgefährdeten Kindern steige stetig an.

 

Paß-Weingartz:? Die Forderung nach einem Schulessen für alle Kinder können wir nur unterstützen. Kinder, die hungrig sind, können nicht lernen. Bis jetzt erhalten nur die Kinder, die die OGS besuchen, ein Mittagessen. Für Kinder mit Bonn-Ausweis ist dieses Essen sogar kostenlos. Aber die Kinder, deren Eltern die OGS-Gebühren nicht bezahlen können, bleiben außen vor.?

 

Nach Auffassung der GRÜNEN ist auch dringend eine Veränderung der OGS-Gebühren notwendig. Wer mehr verdient sollte mehr zahlen, wer wenig verdient sollte ? wenn überhaupt ? nur gering belastet werden. Nur so könne die Teilnahme von Kindern, deren Eltern ein niedriges Einkommen haben, gewährleistet werden.

 

Paß-Weingartz:? Es ist höchste Zeit, dass die Kinderarmut in den politischen Gremien diskutiert und angegangen wird. Die reiche Stadt Bonn muss sich ihrer Verantwortung gegenüber Kindermut endlich stellen.?

 

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