Kindergarten im Immenburgpark kann kommen – Verbesserungen zugunsten der Bevölkerung und der Ökologie erreicht

Bereits vor einigen Monaten präsentierte die Bonner Universität ihre Pläne zum Bau einer Kindertagesstätte im Endenicher Immenburgpark. Diese Pläne sahen die Errichtung des Gebäudes mitten im Parkgelände vor und verstießen gegen die Festsetzungen des gültigen Bebauungsplans. Um das Projekt noch erfolgreich werden zu lassen, trafen sich Vertreter der Ratskoalition und des städtischen Planungsdezernats mit Universitätsrektor Prof. Dr. Jürgen Fohrmann und Vertretern der Universitätsbauverwaltung und des zuständigen Landesbetriebs.   Die Anwesenden entwickelten unter Leitung von Prof. Fohrmann einvernehmlich einen Lösungsansatz, der schriftlich fixiert werden muss. Dessen Kerninhalte sind:- Die Stadt akzeptiert trotz baurechtlicher Probleme den KiTa-Bau im Immenburgpark „Auf dem Hügel“.- Das vorgesehene Gebäude ist aber nicht zentral im Park, sondern in der Nähe der vorhandenen Institutsgebäude zu planen.- Die verbleibenden Wege im Park sind weiterhin für die Bevölkerung öffentlich nutzbar zu halten.- Es ist ein ökologischer Ausgleich für die für den Bau zu fällenden Bäume in Ortsnähe zu schaffen.- Die Universität verpflichtet sich, ihre Endenicher Grünanlagen nachhaltiger als bisher zu pflegen.- Die Universität optimiert ihre Informationspraxis und lädt die Bewohner der benachbarten Straßen zu einer Bürgerversammlung ein, um über das Projekt erstmals öffentlich zu informieren. Der örtlich zuständige Endenicher Stadtverordnete Rolf Beu (GRÜNE), Vorsitzender des Planungsausschusses, und der Endenicher Bezirksverordnete Dieter Behrenbruch (CDU), die beide persönlich an dem Gespräch teilnahmen: „Mit dieser Lösung ist ein guter Kompromiss gefunden worden, der einen zügigen Bau der für die Universität und die Stadt wichtigen Kindertageseinrichtung ermöglicht, gleichzeitig aber auch die Interessen der Anwohner an einer weiterhin öffentlich zugänglichen und optimierten Parkanlage berücksichtigt, den Erhalt dieser grünen Lunge sicherstellt und deren ökologische Funktion nachhaltig stärkt. Zu begrüßen ist auch die Absicht des Uni-Rektors, die Bürgerschaft über Pläne der Hochschule zukünftig verstärkt und frühzeitig zu informieren. Auch hierzu sagen wir ihm unsere Unterstützung zu.“    

 

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