Kinderlärm: Kinderlärm ist Zukunftsmusik

Künftig werden Klagen von Anwohnern wegen lärmender Kinder kaum noch Aussicht auf Erfolg haben. Denn das Recht der Kinder auf Lärm lässt die nordrhein-westfälische Landesregierung nun per Gesetz festschreiben. Dazu wird im Landes-Immissionsschutzgesetz festgeschrieben, dass Kinder lauter sein dürfen als andere Geräuschquellen. Das begrüßen insbesondere die kinder- und jugendpolitischen Vertreter der Koalition.

 

Doro Paß-Weingartz und Dr. Verena Lautz: “Auch in Bonn gab es in der Vergangenheit immer wieder Ärger um Standorte für Kindertageseinrichtungen. Aber auch an anderen Spielflächen haben Anwohner gegen lärmende Kinder geklagt und haben damit vor Gericht auch schon Recht bekommen. Das wird in Zukunft so nicht mehr möglich sein.“

 

Bereits einige Male haben sich Anwohner erfolgreich gegen die Ansiedlung von Kindertageseinrichtungen gewehrt, so z.B. in Friesdorf, wo eine privat-gewerbliche Einrichtung in die Nachbarschaft einer schon bestehenden Kita ziehen wollte.

 

„Kinder müssen Krach machen können, das ist für ihre Entwicklung notwendig. Bonn ist eine Stadt vielen Kindern, und diese Kinder sollten die Möglichkeit zum Toben und Spielen haben, was ihnen nur selten im Flüsterton gelingt.“

 

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