Kita-Bedarfsplanung

„Die weiterhin steigenden Kinderzahlen in Bonn bedeuten für den Ausbau der Kinderbetreuung eine Herkulesaufgabe, die von der schwarz-grünen Koalition intensiv begleitet und unterstützt wird. Entsprechend müssen sich die Ausbaupläne des Kitabedarfsplans im Wirtschaftsplan des SGB 2012 wiederfinden“, so die Sprecherin der Grünen Ratsfraktion zur Fortschreibung der Kindertagesstättenbedarfsplanung. Bis zum Jahr 2018 soll für 50% aller Kinder unter 3 Jahren ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen, eine sehr ambitionierte Planung. Allerdings musste durch die Änderung des Schuleingangsgesetzes ein Teil der Ausbaupläne im U-3 Bereich zurückgenommen werden, da ansonsten zu viele Plätze für Kinder über 3 Jahren weggefallen wären.Frau Dr. Lautz, Sprecherin der CDU im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie:“ Die freien Träger sind natürlich nicht zufrieden damit, dass sie sich in 2012 und 2013 nicht qualifizieren können, d.h., Plätze für Kinder unter 3 Jahren anbieten können. Deshalb haben wir die Verwaltung beauftragt, mit den freien Trägern weiter zu verhandeln, um ihnen langfristig eine Planungssicherheit zu bieten. Vor allem in Bad Godesberg und in Beuel fehlen Plätze für über 3-jährige Kinder, stadtweit insgesamt 291“. Insgesamt 11 neue Einrichtungen im Kitabereich sollen in den kommenden beiden Jahren realisiert und in Betrieb gehen. Die Bauten werden im Wirtschaftsplan des Gebäudemanagementes etatisiert. Für den U-3 Ausbau ist es außerdem sehr hilfreich, dass die Bundesgelder nun bis Ende 2012 verbaut werden können, und nicht verfallen.Auch für die personelle Situation im Kita-Bereich zeichnet sich Entspannung ab. Paß-Weingartz:“ Die Belastung der ErzieherInnen nimmt zu, von den 600 städtischen Kräften fehlt ständig ein großer Teil bedingt durch Krankheit oder Schwangerschaft. Diese Stellen wurden bisher nur durch befristete Stellen ersetzt. Wir konnten jetzt erreichen, dass 50 dieser befristeten Stellen entfristet werden, was für die betroffenen ErzieherInnen und auch die städtischen Kitas wesentlich mehr Planungssicherheit bedeutet.“

 

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