Kitaplätze: Stadt soll Eltern über den Rechtsanspruch informieren

Die grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz:? Der Kontakt des Runden Tisches mit dem Stadtteilarbeitskreis Tannenbusch ergab, dass Kinder mit Migrationshintergrund oder sowieso schon benachteiligte Kinder den Kindergarten gar nicht oder nur kurz besuchen. Dadurch erschwert sich die Integration der Kinder, sprachliche Probleme können nicht früh genug angegangen werden. Es wurde bestätigt, dass Kinder den Kindergarten deshalb nicht besuchen, weil sie keinen wohnortnahen Platz bekommen.?Die Grünen weisen seit Jahren auf fehlende Kitaplätze hin, Eltern die gegenüber der Stadt mit einer Klage drohen, erhalten ihre Plätze. Eltern, die nicht über den Rechtsanspruch informiert sind, kommen gar nicht auf den Gedanken, den Rechtsanspruch einzufordern. Paß-Weingartz:? Deshalb soll der Elternbrief auch in den gängigsten Sprachen verschickt werden. Wir haben vorgeschlagen, ihn in Türkisch, Englisch, Russisch und Arabisch zu übersetzen. Außerdem soll den Eltern erklärt werden, wie wichtig der frühzeitige Besuch des Kindergartens für die Entwicklung und die Integration ihres Kindes ist, dass sich die Chancen auf eine gute Schulbildung damit erheblich verbessern lassen.?

 

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