Klimaschutzanstrengungen in Bonn verstärken

Die COP23 ist vorbei, die Stadt Bonn hat sich als Austragungsort für eine solch gigantische Konferenz sehr gut dargestellt. Wie geht es jetzt weiter mit dem Klimaschutz in Bonn?

Bündnis 90/Die Grünen unterstützen Oberbürgermeister Sridharan bei der Umsetzung seiner Versprechungen auf der Konferenz, die kommunalen Klimaschutzziele voranzubringen.

Brigitta Poppe-Reiners, Sprecherin der Grünen Ratsfraktion: „Wir freuen uns sehr, dass viele Vertreterinnen und Vertreter aus der ganzen Welt anlässlich der Weltklimakonferenz in Bonn zu Gast waren. Die Atmosphäre auf der Klimakonferenz war ausgesprochen positiv.

In vielen Foren wurde die Bedeutung der Städte und Gemeinden diskutiert. Kommunaler Klimaschutz kann einen enormen Beitrag zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes und damit zur Klimastabilisierung leisten. In Bonn können wir auf die verschiedensten Erfolge blicken: Einrichtung der Bonner Energieagentur; Verabschiedung des Klimaschutz- und Klimafolgenanpassungskonzept; Bonn ist Mitglied des Klimabündnisses der Städte; die Stadtwerke bauen stetig den Anteil an erneuerbaren Energien aus; städtische Neubaumaßnahmen erfolgen grundsätzlich im Passivhausstandard, das Solardachkataster, auf das alle private Haushalte zugreifen können, ist aktualisiert und vieles mehr. Aber, es gibt auch eine unerfreuliche Nachricht: Bonn wird sein selbst gestecktes Klimaschutzziel von 40 % CO2 Reduzierung bis 2020 nicht erreichen. Das Problem ist vor allem der Verkehr als größter Emittent von Treibhausgasen. Deshalb müssen wir unseren Einsatz für die Verlagerung auf umweltverträglichere Antriebsarten verstärken.“

Fazit der Grünen im Rat der Stadt Bonn: „Wir dürfen auch nach der Weltklimakonferenz unsere kommunalen Klimaschutzziele und Anstrengungen nicht aus den Augen verlieren und müssen uns weiter ehrgeizig dafür einsetzen.“

Verwandte Artikel