Koalition gegen weitere Verzögerung beim Schienenausbau

Obwohl die Voreifelstrecke Bonn – Euskirchen bereits vor über einem Jahrzehnt ausgebaut sein sollte, droht eine erneute Verzögerung bis zur endgültigen Fertigstellung um wenigstens ein weiteres Jahr von Dezember 2013 auf Ende 2014.Wilfried Reischl (CDU) und Rolf Beu (GRÜNE), die verkehrspolitischen Sprecher der Bonner Koalition:

 

„Was nützen Verträge zwischen dem Aufgabenträger Verkehrsverbund Nahverkehr Rheinland und dem Leistungserbringer Deutsche Bahn, wenn niemand die Erfüllung der Verträge anmahnt. Bereits im letzten 15-Jahre-Vertrag war die parallele Bedienung der beiden im Bonner Stadtgebiet vorgesehenen Haltestellen in Duisdorf an der Helmholtzstr. und in Ende-nich/Dransdorf an der Siemensstraße vorgesehen.Für die Erstellung der Bau- und vor allem der Bauzeitenpläne hatten die Beteiligten also über ein Jahrzehnt Zeit. Bezüglich der jetzt angeführten Probleme hatten die Unternehmen mehr als ausreichend Zeit, vertretbare Lösungsansätze zu finden. Dass dies nicht geschehen ist, ist für die Region und die betroffenen Fahrgäste mehr als betrüblich. Bonn/Rhein-Sieg droht immer mehr ins verkehrliche Abseits zu geraten. Wir wollen das Thema deshalb auf der nächsten gemeinsamen Planungsausschusssitzung von Stadt und Kreis behandelt wissen.Der Oberbürgermeister soll gebeten werden, sich gegenüber den Vertragspartnern NVR und DB für die komplette – auch zeitliche – Einhaltung der geschlossenen Vereinbarungen einzusetzen. Außerdem erwarten wir von der Stadtverwaltung, dass sie den Fachausschuss bis zur kompletten Inbetriebnahme zu-künftig regelmäßig unterrichtet, damit dieser seine Steuerungsfunktion auch nachkommen kann.“Dem Antrag von CDU und GRÜNE wurde im gestrigen Planungs- und Verkehrsausschuss einstimmig zugestimmt.

 

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