Koalition sieht keine Gefahr für "Rhein in Flammen" – T&C soll endlich solide Finanzplanung vorlegen

Mit Unverständnis hat die Ratskoalition von CDU und Grünen die Einschätzung des Präsidenten der Hotel- und Gaststätteninnung, Jürgen Sieger, zur Kenntnis genommen, der die Zukunft von „Rhein in Flammen“ in Frage gestellt sah.„´Rhein in Flammen` ist eine attraktive Veranstaltung, die profitabel für die Region organisiert werden kann und die sicher nicht nur in Bonn eine gute Zukunft hat, “ sagten die Wirtschaftspolitiker Guido Déus (CDU) und Tom Schmidt (GRÜNE).Für ausgesprochen zukunftsfähig halten CDU und GRÜNE auch die regionale Zusammenarbeit in Bereich Tourismus und Kongresswesen.„Wir glauben allerdings, dass diese Arbeit inhaltlich, finanziell und strukturell neu justiert werden muss und dies gilt auch für die zukünftige Arbeit der T&C-GmbH“, so Déus und Schmidt.Beide befürworten in diesem Zusammenhang eine Konzentration auf den Bereich Tourismus.„Im Bereich Tourismus haben Bonn und die Region gemeinsam große Potenziale, die noch nicht ausgeschöpft sind und die keiner für sich alleine heben kann. Hier kann und soll die T&C in Zukunft eine wichtige Rolle spielen – Voraussetzung ist allerdings, dass sie endlich ihre Hausaufgaben macht.“Déus und Schmidt erinnerten daran, dass die Geschäftsführung seit über einen Jahr damit beauftragt sei, ein Konzept für eine inhaltliche Neuaufstellung und eine solide, ausgeglichene Finanzplanung vorzulegen. „Am Montag tagt dazu erneut der Aufsichtsrat, der sich schon seit Monaten zu diesen Themen vertagt. Hier erwarten wir jetzt endlich glasklare Entscheidungen, die die Gesellschaft wieder handlungsfähig machen,“ so die Koalitionsvertreter und kritisierten, dass bis heute keinerlei Beschlussvorlagen vorlägen.„So kann man nicht verantwortlich beraten und entscheiden.“ Die Forderung nach einer Erhöhung der städtischen Zuschüsse wiesen sie mit aller Deutlichkeit zurück.„Die Stadt übernimmt bereits jetzt 66% der Zuschüsse, obwohl sie nur 37,5% der Gesellschaftsanteile hält. Wer also meint die T&C brauche mehr Geld, sollte sich vielleicht ´zuerst an die eigene Nase fassen`.“ Anders sehen CDU und GRÜNE die Zukunft des Kongressmarketings. Hier sehen sie die Bonner Verwaltung in der Pflicht, für die Erstellung eines modernen städtischen Kongressmarketingkonzept aus einer Hand zu sorgen. Den Auftrag dazu hat der Rat auf Initiative der Koalition bereits im Dezember 2010 erteilt.

 

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