Koalition sorgt für Durchblick: Freie Sicht für ÖPNV-Nutzer und –Nutzerinnen

Obwohl die SWB sich nach umfangreichen Beschwerden der Fahrgäste bereit erklärt hatte auf Werbeaufkleber an Fenstern in Bussen und Bahnen zu verzichten,  werden nach wie vor die Aussicht behindernde Werbeträger eingesetzt. Die Koalition greift diesen Missstand in einem Antrag für den nächsten Planungsausschuss auf.Wilfried Reischl, Planungs- und Verkehrssprecher der CDU,Rolf Beu, Vorsitzender des Planungsausschusses:„Für die Fahrgäste ist es unzumutbar, durch mit Werbeaufklebern zugeklebte Fenster an Bussen und Bahnen die Außenwelt nur noch schemenhaft zu erkennen. Die Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger sind berechtigt. Der Imageschaden für den ÖPNV ist größer als die für die Werbung eingefahrenen Einnahmen. Wir wollen, dass  künftig nur noch Verkehrsunternehmen, die die Seitenscheiben von Bussen und Bahnen frei von mit Werbebotschaften zugeklebten Fenstern lassen, Nahver-kehrsaufträge bekommen.“ Laufende Werbeverträge für im Bestand befindliche Busse und Bahnen sollen vom Beschluss ausgenommen werden. Über die finanziellen Auswirkungen der Entscheidung soll die Verwaltung informieren.

 

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