Koalition will abgestufte, repräsentative Abstimmung zum Bäderkonzept – Bürger sollen über Bestands- und Veränderungsmodell abstimmen

Die schwarzgrüne Koalition hat ihre Absicht bekräftigt, die Bürger in die Entscheidung um die Zukunft der Bonner Bäderlandschaft einzubeziehen.„Die Verwaltung hat mit der von ihr jetzt vorgelegten Grundstruktur zur Bürgerbeteiligung zur Zukunft der Bonner Bäderlandschaft, die  Beschlüsse des Rates angemessen umgesetzt“, sagte Dr. Klaus-Peter Gilles (CDU) und Peter Finger (GRÜNE). „So sollen die Bürger in die Lage versetzt werden, eine Grundsatzentscheidung  zwischen dem Bestandsmodell inklusive Bädersoli und dem Veränderungsmodell inklusive der Schließung eines Hallenbades  zu treffen.“Allerdings will die Koalition wie bisher daran festhalten, dass die Bürger,  für den Fall, dass sie mehrheitlich für das Veränderungsmodell votieren, jedes der 4 Hallenbäder (Frankenbad, Kurfürstenbad, Hardtbergbad und  Beueler Bütt) zur Disposition stellen können. „Die Beschränkung auf Kurfürsten- und Hardtbergbad halten wir für falsch. Wir werden einen entsprechenden Änderungsantrag stellen, um ein adäquates Meinungsbild der Bonner Bürger für den Rat zu erhalten“, sagte Peter Finger.Für eine ganze Reihe von inhaltlichen Fragen erwartet die Koalition noch Antworten der Verwaltung bis zur Ausschusssitzung in der kommenden Woche. Dazu zählt die Machbarkeit einer möglichen Trennung von Frei- und Hallenbad im Hardtberg ebenso wie die möglichen finanziellen Einsparungen durch die Veränderung der Betriebsform z.B. durch eine GmbH unter dem Dach der Stadtwerke.Volle Unterstützung signalisierten die Koalitionsvertreter für das Modell einer repräsentativen Befragung, wie es in der Verwaltungsvorlage steht.„Für uns ist es entscheidend, dass das Ergebnis der Befragung Repräsentativität beanspruchen kann, um dem  Rat vor der Sommerpause eine Entscheidung zu ermöglichen“, so Dr. Klaus-Peter Gilles.

 

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