Koalition will regionale Wirtschaftsförderung und Strukturpolitik stärken

Die schwarzgrüne Koalition will zügig daran gehen die regionale Wirtschaftsförderung und Strukturpolitik auszubauen, so wie sie dies in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hat. Als erster Schritt soll dazu jetzt zügig eine gemeinsame Sitzung der Wirtschaftsausschüsse von Bonn und Rhein-Sieg vereinbart werden.„Voraussetzung für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist der ´Dialog auf Augenhöhe`“ erklärten der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Guido Déus (CDU) und Monika Heinzel, wirtschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN. „Deshalb geht es zunächst darum zu klären, was für beide Seiten auf die politische Agenda gehört.Für die Bonner Koalition gehören dazu durchaus auch strukturelle Maßnahmen wie die Etablierung eines gemeinsamen Standortmarketings und die Vermarktung eines abgestimmten Flächenangebotes.„Wichtig wäre uns auch eine effektive Struktur zur Einwerbung von EU-Fördermitteln“, so die Koalitionsvertreter. „In Europa wird längst in regionalen Zuschnitten gedacht und gefördert, da sind wir gemeinsam gefordert.“Große Potenziale sehen CDU und GRÜNE zudem in der Vermarktung gemeinsamer touristischer und kultureller Potenziale.Dazu soll die gemeinsame Tourismus & Congress GmbH gezielt gestärkt werden.Guido Déus will nun zügig Kontakt zu seinem Kollegen aus dem Siegburger Kreishaus herstellen.„Wir würden uns freuen, wenn der gemeinsame Termin noch in der 1. Jahreshälfte zustande käme, “ sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeitsförderung.

 

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